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Heilbronn verlängert Videoüberwachung am Marktplatz

Die Kameras am Heilbronner Marktplatz bleiben länger im Einsatz. Der Polizeipräsident hat die Maßnahme bis April 2027 verlängert.

Am Marktplatz in Heilbronn (Baden-Württemberg) wird die Videoüberwachung fortgesetzt. Die Polizei hat die ersten Daten ausgewertet und kommt zu dem Schluss, dass die Kameras helfen, die Sicherheit zu erhöhen. Deshalb hat Polizeipräsident Frank Spitzmüller entschieden, dass die Maßnahme bis zum 30. April 2027 weiterläuft.

Die Zahlen aus dem Zeitraum von September 2025 bis Februar 2026 zeigen ein gemischtes Bild. Zwar gibt es eine positive Entwicklung, aber es passierte trotzdem immer noch zu viel. So gab es in dieser Zeit zehn Fälle von Straßenkriminalität und sieben Körperverletzungen. Am deutlichsten sank die Zahl bei den Drogendelikten: Hier wurden 18 Fälle registriert, im Vorjahr waren es noch 49.

An insgesamt 165 Tagen wurde das Videomaterial ausgewertet. In dieser Zeit mussten die Beamten 117 Mal eingreifen. Das Ergebnis dieser Einsätze: Die Polizei stellte 13 Straftaten und neun Ordnungswidrigkeiten fest. Zudem mussten 15 Menschen den Platz verlassen, und in zwei Fällen konnten die Retter bei medizinischen Notfällen schnell helfen.

Die Polizei begründet die Verlängerung auch damit, dass die bisherige Auswertung vor allem die Herbst- und Wintermonate abdeckt. In dieser Zeit ist erfahrungsgemäß weniger los als im Sommer. Wie die Lage aussieht, wenn der Marktplatz im Sommer voll mit Menschen ist, weiß man noch nicht. Diese Auswertung wird erst im Spätherbst vorliegen.

Insgesamt sieht die Polizei die Maßnahme als Erfolg an, da sie zur Gefahrenabwehr beitrage. Mit dem neuen Enddatum im April 2027 wolle man verhältnismäßig bleiben. Ob die Kameras auch nach der Sommerauswertung weiterhin nötig sind, wird sich erst in den kommenden Monaten zeigen.

Quelle: Polizeipräsidium Heilbronn – zur Originalmeldung

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