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Heilbronn: Tausende Blitzer-Fälle bei europaweiter Aktion

Die Polizei in Heilbronn hat eine Woche lang verstärkt die Geschwindigkeit kontrolliert. Die Bilanz ist hoch: Über 6000 Fahrer waren zu schnell unterwegs.

Vom 3. bis zum 9. August 2026 gab es in Heilbronn (Baden-Württemberg) eine große Jagd auf Raser. Die Polizei nahm an einer europaweiten Aktionswoche teil. Das Ziel war klar: Die Beamten wollten die Fahrer daran erinnern, dass zu hohe Geschwindigkeit oft die Hauptursache für schwere Unfälle ist.

Die Beamten kontrollierten in dieser Zeit sowohl innerhalb als auch außerhalb der Ortschaften. Das Ergebnis ist deutlich. Insgesamt wurden 6422 Geschwindigkeitsverstöße gemessen. Die meisten Fahrer waren nur leicht zu schnell. Bei 5744 Menschen lag die Geschwindigkeit bis zu 20 km/h über dem Limit.

Einige waren jedoch deutlich schneller unterwegs. Bei 600 Fahrern lag die Überschreitung zwischen 21 und 40 km/h. Besonders riskant war die Fahrt bei 78 Menschen, die mehr als 40 km/h zu schnell waren.

Für viele hat das nun harte Folgen. In 81 Fällen war die Geschwindigkeit so hoch, dass die Fahrer nun ein Fahrverbot bekommen.

Die Polizei betont, dass nicht nur die Geschwindigkeit ein Problem ist. Auch Fehler beim Abbiegen, zu geringer Abstand oder Ablenkung am Steuer führen oft zu Unfällen mit Verletzten. Deshalb wird die Polizei in Heilbronn auch nach der Aktionswoche weiterhin gezielt Blitzer-Kontrollen durchführen.

Quelle: Polizeipräsidium Heilbronn – zur Originalmeldung

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