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Heidenheim beschlagnahmt 42 illegale Spielautomaten

Copyright und Urheber siehe Heidenheim an der Brenz

In Shisha-Bars und Gaststätten hat die Stadt Heidenheim eine große Jagd auf illegale Glücksspielgeräte gemacht. Insgesamt 42 manipulierte Automaten wurden aus dem Verkehr gezogen.

Die Stadtverwaltung in Heidenheim an der Brenz (Baden-Württemberg) hat eine große Aktion gegen illegales Glücksspiel gestartet. Beamte des Bereichs Recht, Sicherheit und Ordnung suchten das Stadtgebiet gezielt ab. Dabei fanden sie insgesamt 42 Spielautomaten, die dort illegal betrieben wurden.

Meistens standen die Geräte nicht in offiziellen Spielhallen, sondern versteckt in Gaststätten oder Shisha-Bars. Die Behörden erklären das so: Seit 2017 gibt es strengere Regeln für legale Automaten. Gaststätten dürfen nur noch zwei Geräte aufstellen, und die Technik wird genau geprüft. Deshalb weichen viele Betreiber in die Illegalität aus.

Das Problem bei diesen Geräten ist, dass es keinen Spielerschutz gibt. Während legale Automaten Gewinne und Verluste begrenzen, sind die illegalen Maschinen manipuliert. Die Spieler können so in kürzester Zeit extrem hohe Summen verlieren. Oft locken die Geräte mit Versprechen von Gewinnen bis zu 400.000 Euro, die aber niemals ausgezahlt werden.

Bevor die Automaten vernichtet werden, lesen die Experten die Daten aus. Jedes Gerät hat eine Seriennummer oder eine IP-Adresse. So können die Beamten genau herausfinden, wer die Automaten aufgestellt hat und woher sie kommen. Da die Geräte oft gefährliche Eigenbauten ohne TÜV-Prüfung sind, werden sie nicht gelagert. Stattdessen werden die Gehäuse mit Trennschleifern zerschnitten und die Platinen zerstört.

Die Stadt arbeitet bei diesen Einsätzen eng mit der Kriminalpolizei, dem Zoll, dem Landratsamt und der Justiz zusammen. Hintergrund ist, dass illegales Glücksspiel oft mit anderen Straftaten wie Drogenhandel, Geldwäsche oder Steuerhinterziehung einhergeht.

Ob und inwieweit sich die Betreiber der Automaten strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Heidenheim an der Brenz – zur Originalmeldung

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