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Heide erhöht Parkgebühren ab August

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Parken in der Innenstadt wird teurer. Die Stadt Heide hebt die Gebühren auf dem Marktplatz und dem Parkplatz Kleine Freiheit an.

Ab dem 1. August 2026 kostet das Parken in Heide (Schleswig-Holstein) an bestimmten Stellen mehr Geld. Betroffen sind der Marktplatz und der Parkplatz Kleine Freiheit. Dort steigt das Entgelt ab der ersten Parkstunde jeweils um 50 Cent.

Wer dort sein Auto abstellt, muss künftig folgende Preise zahlen: Die ersten 30 Minuten kosten weiterhin 50 Cent. Für eine Stunde fallen nun 1,50 Euro an, für zwei Stunden 2,50 Euro und für drei Stunden 3,50 Euro. Wer vier Stunden parkt, zahlt 4,50 Euro. Bei einer Parkdauer von mehr als vier Stunden liegt die Gebühr bei 5,50 Euro.

Auch Dauerparker müssen tiefer in die Tasche greifen. Ein Monatsausweis kostet jetzt 65 Euro statt bisher 55 Euro. Der Vierteljahresausweis steigt von 150 Euro auf 180 Euro und der Halbjahresausweis von 290 Euro auf 310 Euro. Diese Preise gelten nun einheitlich für alle städtischen Parkflächen.

Die Stadt weitet die kostenpflichtigen Flächen zudem schrittweise aus. Das betrifft den Parkplatz Lüttenheid, die Fläche unter der Stadtbrücke sowie die Parkplätze Rosenstraße und Tannenstraße. Dort gibt es keine Automaten. Wer dort parkt, muss die Gebühren digital über die App „PayByPhone“ bezahlen. Wann genau diese Flächen in Betrieb gehen, teilt die Stadt noch mit. Beim Parkplatz Tannenstraße wird gerade noch geklärt, ob Schüler des Werner-Heisenberg-Gymnasiums dort kostenlos parken dürfen.

Die Ratsversammlung hat diese Entscheidung mit großer Mehrheit getroffen. Grund ist die schlechte Finanzlage der Stadt. Das Innenministerium in Kiel hat den Haushalt nur unter bestimmten Auflagen genehmigt. Die Stadt muss deshalb dauerhaft mehr einnehmen oder Ausgaben senken. Durch die höheren Parkgebühren will die Stadt vermeiden, die Gewerbesteuer oder die Grundsteuer B zu erhöhen.

Erster Stadtrat Marc Trester erklärte, dass diese Schritte notwendig seien, um die Stadt finanziell stabil zu halten und die Aufgaben für die Bürger erfüllen zu können.

Quelle: Heide – zur Originalmeldung

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