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Haslach im Kinzigtal: Familienprojekt KIFA wird weitergeführt

Copyright und Urheber siehe Haslach im Kinzigtal

Das Bildungsprogramm KIFA verliert zwar einen wichtigen Geldgeber, aber die Beteiligten in Haslach wollen das Projekt trotzdem nicht aufgeben.

Im Ratssaal von Haslach im Kinzigtal (Ortenaukreis, Baden-Württemberg) kam vor Kurzem der Arbeitskreis des Projekts KIFA zusammen. Die Stimmung war zwiegespalten: Einerseits gab es eine schlechte Nachricht, denn die Neumayer Stiftung zieht sich zurück. Damit endet der bisherige Förderrahmen. Andererseits gibt es eine gute Nachricht: Alle Beteiligten haben sich darauf geeinigt, das Projekt auch ohne die Stiftung gemeinsam weiterzuführen.

Bei KIFA geht es darum, Mütter in Kindertageseinrichtungen zu stärken und zu bilden. In regelmäßigen Treffen sprechen die Eltern über Themen wie gesunde Ernährung, Sprachentwicklung oder den Schulalltag. Das Besondere daran ist, dass Mütter selbst zu Mentorinnen ausgebildet werden und dann zusammen mit einer pädagogischen Fachkraft anderen Eltern helfen. Ziel ist es, dass alle Kinder die gleichen Chancen beim Start in die Schule haben, egal woher sie kommen.

Die Beteiligten zogen eine positive Bilanz für das Jahr 2025. Vor allem die Rückmeldungen von Müttern zeigten, dass die Arbeit bereits erste Erfolge bringt. Günther Moser, Geschäftsführer der Erzdiözese, betonte, dass man durch KIFA Familien erreicht, die sonst oft schwer zu kontaktieren sind. Auch die Stadt Haslach und die Psychologische Beratungsstelle sagten ihre Unterstützung für die Zukunft zu, da der Bedarf an dieser Hilfe in der Stadt deutlich spürbar ist.

Während des Treffens wurden auch einige Menschen für ihren Einsatz geehrt. Josefine Hirth bekam ein Zertifikat und Blumen. Auch Veronika Herrel und Sonja Michel wurden mit Blumen gewürdigt, wobei man sich von Sonja Michel offiziell verabschiedete.

Wie genau die Finanzierung ohne die Stiftung in Zukunft gesichert wird, wurde nicht im Detail genannt. Die Beteiligten blicken jedoch zuversichtlich auf die eigenständige Fortführung des Programms.

Quelle: Haslach im Kinzigtal – zur Originalmeldung

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