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Hannover meldet sinkende Kriminalitätszahlen für 2025

Die Stadt und die Polizei haben ihren neuen Sicherheitsbericht veröffentlicht. Die Zahlen zeigen: In Hannover wurde es insgesamt sicherer.

Die Stadt Hannover (Niedersachsen) und die Polizei haben am Mittwoch, den 12. August, gemeinsam ihren Sicherheitsbericht für das Jahr 2025 vorgestellt. Die Bilanz ist positiv: Die Gesamtzahl der Straftaten ist deutlich gesunken. Insgesamt wurden 67.087 Delikte registriert. Das sind rund 5.000 Fälle weniger als im Vorjahr, was einem Rückgang von 7,2 Prozent entspricht. Damit ist die Kriminalität auf dem zweitniedrigsten Stand der letzten zehn Jahre.

Auch bei der Aufklärung gab es Fortschritte. Die Quote stieg von 59 auf 61 Prozent. Besonders wichtig: Die Gewaltkriminalität ging um etwa neun Prozent zurück und die Zahl der Messerangriffe sank um rund acht Prozent. Ein großer Erfolg ist zudem der Rückgang bei der Jugendgewalt. Die Zahl der tatverdächtigen Jugendlichen fiel von 461 auf 341, was einem Minus von 26 Prozent entspricht.

Die Behörden setzen auf mehr Präsenz auf den Straßen. Der Städtische Ordnungsdienst hat mehr Personal bekommen. Das merkt man an den Zahlen: Die Kontrollen stiegen von 12.439 auf 21.905. Seit dem 1. Juli 2025 sind zudem neue Ordnungsbotschafter im Einsatz. Auch die Technik wird moderner. Die Stadt führt Scan-Cars zur Parkraumüberwachung ein. Diese Fahrzeuge können in der gleichen Zeit etwa zehnmal so viele Autos prüfen wie ein Mitarbeiter zu Fuß. Die Verstöße werden aber weiterhin von Menschen geprüft.

Besonderes Augenmerk liegt auf der Innenstadt und dem Bereich rund um den Hauptbahnhof. Hier streifen Polizei, Bundespolizei, DB Sicherheit und andere Partner gemeinsam, um Raub, Körperverletzungen und Messerangriffe zu verhindern.

Ein ungewöhnlicher Teil des Berichts befasst sich mit der Sauberkeit. Die Stadt ist überzeugt, dass Menschen sich in einer gepflegten Umgebung sicherer fühlen. Deshalb arbeitet die Stadtreinigung (aha) eng mit der Polizei zusammen. Im Jahr 2025 wurden rund 1.484 Tonnen illegaler Müll entsorgt. An fast 30.000 Stellen wurden Abfälle beseitigt. Über 67.000 Menschen nutzten dafür die Müllmelde-App.

Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten betonte, dass man sich auf den Ergebnissen nicht ausruhen dürfe. Vor allem die Bekämpfung von Gewalt und Messerangriffen bleibt ein Schwerpunkt der Arbeit.

Quelle: Polizeidirektion Hannover – zur Originalmeldung

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