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Hann. Münden: Zwei Jugendliche wegen mehrerer Brände verdächtigt

Die Polizei hat zwei Jugendliche festgenommen, die für eine Serie von Bränden verantwortlich sein sollen. Einer davon soll einen Millionenbrand in einer alten Fabrik ausgelöst haben.

In Hann. Münden (Landkreis Göttingen, Niedersachsen) und der Umgebung gab es im Juli und August 2026 mehrere Brände. Die Polizei nahm die Sache ernst und gründete eine eigene Ermittlungsgruppe. Viele Beamte arbeiteten zusammen, um die Taten und mögliche Verbindungen aufzuklären.

Im Zentrum der Ermittlungen steht ein 17-Jähriger aus dem Landkreis Göttingen. Ihm werden mehrere Brände vorgeworfen. Besonders schwer wiegt ein Vorfall vom 9. August: An der Wilhelmshäuser Straße brannte es auf dem Gelände eines alten Fabrikkomplexes. Das Feuer richtete einen riesigen Sachschaden an, der auf rund eine Million Euro geschätzt wird.

Die Ermittler nahmen den 17-Jährigen am Montag, den 17. August, im Werra-Meißner-Kreis fest. Die Staatsanwaltschaft Göttingen beantragte daraufhin Haft. Ein Richter am Amtsgericht Hann. Münden ordnete die Untersuchungshaft an, weil die Gefahr besteht, dass der Jugendliche erneut Feuer legt.

Kurz darauf, am Dienstagnachmittag des 18. August, rückten Zivilfahnder zu einem 15-Jährigen aus dem Werra-Meißner-Kreis aus. Auch er steht im Verdacht, an weiteren Bränden beteiligt gewesen zu sein. Die Beamten nahmen ihn vorläufig fest. Der Jugendliche wollte sich zu den Vorwürfen jedoch nicht äußern. Nachdem die Polizei ihre Maßnahmen beendet hatte, wurde er auf Anweisung der Staatsanwaltschaft wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Göttingen arbeiten weiter gemeinsam. Es wird geprüft, ob es noch weitere Brände gab und wer genau was beigetragen hat. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeiinspektion Göttingen – zur Originalmeldung

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