Hann. Münden: Sicherungsarbeiten nach Fabrikbrand beendet
Am Sonntagabend, dem 9. August, brach an der Wilhelmshäuser Straße in Hann. Münden (Landkreis Göttingen, Niedersachsen) ein Großbrand auf einem ehemaligen Fabrikgelände aus. Das Feuer war so heftig, dass die Gebäude instabil wurden. Es bestand die Gefahr, dass Teile der Hallen einstürzen und dabei auch die Häuser in der Nachbarschaft beschädigen könnten.
Um die Gefahr zu bannen, kam eine Fachfirma zum Einsatz. Die Arbeiter nutzten schweres Abrissgerät, um die gefährlichen Gebäudeteile kontrolliert einzureißen und den Bereich zu sichern. Diese Arbeiten dauerten bis Donnerstagabend an. Erst jetzt ist die Situation so weit geklärt, dass keine Gefahr mehr für die umliegende Wohnbebauung besteht.
Doch für einige Menschen geht das Drama noch nicht zu Ende. Die Bewohner eines Mehrparteienhauses in der Charlottenstraße mussten vorsorglich aus ihren Wohnungen evakuiert werden. Bisher konnten sie nicht in ihre Heimat zurückkehren.
Die Polizei rätselt derweil immer noch, wie das Feuer überhaupt entstanden ist. Die Ursache ist bislang ungeklärt. Da viele Passanten das Geschehen mit ihren Handys gefilmt oder fotografiert haben, hoffen die Ermittler nun auf diese Aufnahmen. Die Polizei hat dafür ein spezielles Online-Portal eingerichtet, über das Zeugen ihre Bilder und Videos hochladen können. Auch Aufnahmen, die unwichtig erscheinen, könnten dabei helfen, den Brandverlauf genau zu rekonstruieren.
Die Ermittlungen des Polizeikommissariats Hann. Münden dauern an.