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Hameln wählt neuen Beirat für Menschen mit Behinderung

Die Stadt Hameln sucht Kandidaten für den Beirat für Menschen mit Behinderung. Wer mitbestimmen will, muss sich bis zum 12. Oktober bewerben.

In Hameln (Niedersachsen) geht es darum, Hindernisse im Alltag abzubauen. Ob eine Treppe ohne Rampe, eine zu enge Tür oder ein kaputter Aufzug am Bahnhof – für viele Menschen mit Behinderung sind das echte Probleme. Auch unübersichtliche Internetseiten oder komplizierte Anträge gehören dazu. Genau hier setzt der Beirat für Menschen mit Behinderung an. Er sorgt dafür, dass die Politik und die Verwaltung wissen, wo es im Alltag hakt.

Ein Beispiel zeigt, wofür das Gremium gut ist: Bei der Bahnüberführung in der Deisterstraße war der Beirat schon bei der Planung dabei. So konnte man direkt sagen, was nötig ist, damit die Überquerung wirklich barrierefrei wird. Das spart später oft teure Umbauten.

Am Montag, den 2. November, wird das Gremium neu gewählt. Gesucht werden Menschen aus Hameln, die für die nächsten fünf Jahre mitgestalten wollen. Wer kandidieren darf? Man muss am Wahltag mindestens 18 Jahre alt sein, in Hameln wohnen und eine anerkannte Behinderung mit einem Grad von mindestens 50 haben. Auch Eltern von betroffenen Kindern können sich bewerben. Man braucht keine Erfahrung in der Politik oder Verwaltung.

Die Bewerbung ist formlos. Sie muss bis Montag, den 12. Oktober, bei der Stadt eingegangen sein. Man kann sie per Post oder persönlich an die Adresse „Familie im Zentrum“, Osterstraße 46, 31785 Hameln schicken. Alternativ geht es per E-Mail an [email protected]. Bei Fragen hilft Jana Grundei unter der Telefonnummer 0151/292 686 93 weiter.

Die Wahl findet am 2. November um 18 Uhr im Kultur- und Bildungshaus Regenbogen statt. Zuerst stellen sich die Kandidaten vor, dann folgt die geheime Wahl. Insgesamt besteht der Beirat aus elf ehrenamtlichen Mitgliedern. Sieben davon werden gewählt, vier weitere werden vom Stadtrat auf Vorschlag von Organisationen ernannt. Die gewählten Mitglieder bleiben bis 2031 im Amt.

Quelle: Hameln – zur Originalmeldung

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