Hameln eröffnet KulturDock in der Pfortmühle
In Hameln (Niedersachsen) gibt es bald einen neuen Ort für alle, die sich für Kultur und digitale Technik interessieren. In den Räumen, wo früher das Lese-Café der Stadtbücherei war, zieht das sogenannte KulturDock ein. Oberbürgermeister Claudio Griese und Kreisrat Andreas Pachnicke eröffnen den neuen RegioHub offiziell am 8. September um 16 Uhr.
Das Angebot im KulturDock ist breit gefächert. Es gibt klassische Lesungen und Vorträge, aber auch Hilfe für den digitalen Alltag. Wer Probleme mit seinem Smartphone oder dem eBook-Reader hat, kann in offenen Sprechstunden Hilfe bekommen. Es wird einen Computer-Führerschein und einen Digitalen Dienstag geben. Außerdem gibt es Workshops zu Künstlicher Intelligenz (KI) und Infos zu den digitalen Diensten von Stadt und Landkreis. Auch Künstler können dort Beratung zu Förderungen und zur Digitalisierung ihrer Arbeit finden.
Ein besonderer Termin steht direkt nach der Eröffnung an: Am 9. September um 19 Uhr spricht der Experte Dr. Andreas Kohne über Künstliche Intelligenz im Alltag. Er erklärt verständlich, was die Technik kann und wo die Herausforderungen liegen. Der Eintritt zu diesem Abend und zu allen anderen Angeboten im KulturDock ist kostenlos.
Die Räume wurden für den neuen Zweck modernisiert. Es gibt jetzt gemütliche neue Möbel und eine Sitz- und Lesetribüne, von der aus man den Blick auf den Klüt genießen kann. Zudem wurden neue mobile Geräte und Technik für Präsentationen angeschafft. Wer die Stadtbücherei nutzt, kann den Raum weiterhin wie gewohnt verwenden.
Das KulturDock soll eine offene Plattform sein. Das bedeutet, dass auch Vereine, Initiativen oder Einzelpersonen den Ort für eigene Veranstaltungen oder Workshops buchen können, auch wenn die Bücherei gerade geschlossen hat. Anfragen dafür kann man per E-Mail an [email protected] schicken. Eigene Ideen für neue Formate sind ausdrücklich willkommen.
Finanziert wird das Projekt im Rahmen des Modellprojekts Smart City durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, die KfW und den Landkreis Hameln-Pyrmont.
Quelle: Hameln – zur Originalmeldung