Hameln: Pferd stirbt bei Scheunenbrand
Es war kurz nach ein Uhr nachts in Hameln (Ortsteil Unsen, Niedersachsen), als die 38-jährige Betreiberin eines Landwirtschaftsbetriebes durch ein lautes Geräusch aufwachte. Als sie aus dem Fenster sah, bemerkte sie den Feuerschein in ihrer Scheune. Sofort verließ sie gemeinsam mit ihrem 47-jährigen Lebensgefährten und dem gemeinsamen vierjährigen Kind das Wohnhaus.
Zuerst brachten die Eltern das Kind zu den Nachbarn, um es in Sicherheit zu bringen. Dann kehrten die beiden zurück zu den brennenden Gebäuden. Die Scheune und die angrenzende Stallung standen bereits in Vollbrand. Trotz der Gefahr retteten die Eigentümer mehrere Fahrzeuge und die meisten Pferde aus dem Feuer. Ein Tier konnte jedoch nicht mehr rechtzeitig gerettet werden und starb im Stall.
Die beiden Erwachsenen haben bei dem Einsatz leichte Verletzungen davongebracht. Sie atmeten Rauchgase ein und einer von ihnen verbrannte sich an der Hand. Die Retter behandelten sie direkt vor Ort, sodass ein Krankenhausaufenthalt nicht nötig war.
Der Sachschaden ist enorm. Nach ersten Schätzungen liegt er bei etwa 750.000 Euro. Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist momentan noch völlig unklar. Die Polizei und die Brandermittler suchen nun nach der Ursache. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden – zur Originalmeldung