Hamburg-Harburg: Betrunkener Mann stürzt in Gleisbereich
Es war kurz vor vier Uhr morgens am 23. August 2026, als es im Bahnhof Hamburg-Harburg (Hamburg) zu einem gefährlichen Vorfall kam. Ein 36-jähriger Mann mit iranischer Staatsangehörigkeit hatte wohl viel getrunken. Er schlief zuerst auf einer Bank am Bahnsteig. Als er aufwachte, torkelte er in Richtung des Gleises 11 und stürzte plötzlich hinunter in den Gleisbereich.
Der Mann versuchte zwar, aus eigener Kraft wieder hochzuklettern, fiel dabei aber erneut zurück. Schließlich halfen ihm andere Bahnreisende, die zufällig vorbeikamen, aus der Grube zu klettern. Ein 37-jähriger Reisender hatte die Situation beobachtet. Er erkannte sofort die Gefahr, da auf dem Gleis der normale Betrieb herrschte und jederzeit ein Zug hätte kommen können. Er eilte zu einer Notrufsäule und rief die Polizei.
Als die Streife der Bundespolizei eintraf, war der Mann so betrunken, dass er nicht mehr alleine stehen oder gehen konnte. Die Beamten nahmen ihn deshalb fest, um ihn zu schützen. Da er eine Platzwunde am Kopf hatte und Schmerzen an den Händen und Beinen litt, riefen die Polizisten den Rettungsdienst. Die Sanitäter brachten den Mann anschließend in ein Krankenhaus.
Die Bundespolizei nutzt den Vorfall für eine deutliche Warnung. Sie betont, dass betrunkene Menschen an Bahnanlagen oft leichtsinnig handeln und so nicht nur sich selbst, sondern auch Helfer und andere Fahrgäste in Lebensgefahr bringen. Der Aufenthalt in den Gleisen sei streng verboten.
Zum aktuellen Gesundheitszustand des Mannes liegen keine weiteren Informationen vor. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Hamburg – zur Originalmeldung