Hamburg: Baum stürzt auf Kleinbus mit sieben Insassen
Es war kurz nach halb fünf Uhr morgens am 4. August 2026, als eine heftige Gewitterfront über Hamburg zog. In der Kleiststraße im Stadtteil Eilbek (Hamburg) passierte es dann: Ein großer Baum knickte ein und stürzte direkt auf einen dort fahrenden Kleinbus. Die Wucht war so groß, dass der Baum sogar weitere Bäume in seiner Umgebung mitriss.
Der Kleinbus wurde fast vollständig unter der schweren Baumkrone eingeklemmt. Das Fahrzeug setzte automatisch einen Notruf ab, den sogenannten E-Call. So wusste die Leitstelle der Feuerwehr sofort, wo der Unfall passiert war und wann es genau geschah. Die Retter schickten zuerst zwei Rettungswagen und ein Löschfahrzeug der Wache Barmbek los.
Als die ersten Feuerwehrleute eintrafen, hörten sie laute Hilferufe aus dem Wrack. Weil nicht klar war, wie viele Menschen im Wagen saßen, rief der Einsatzleiter sofort weitere Hilfe an. Es wurde zum Großeinsatz mit technischer Rettung. Die Retter mussten sich erst einen Weg zum Wagen bahnen. Sie sägten die Baumkrone auf und entfernten Ast für Ast, bis sie an die Insassen herankamen.
Im Kleinbus saßen insgesamt sieben Menschen, darunter drei Kinder. Alle konnten aus dem Fahrzeug befreit werden. Sechs von ihnen hatten leichte Verletzungen, eine Person wurde schwer verletzt. Alle sieben Betroffenen wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Insgesamt waren in der Spitze rund 70 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr und des Rettungsdienstes im Einsatz. Die Aufräumarbeiten an der Straße dauerten noch an, da die Trümmer des Baums weggeräumt werden mussten.
Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.