Hamburg-Altona: Bewohner müssen aus einsturzgefährdetem Haus weichen
Am Vormittag des Donnerstags bemerkten die Bewohner eines fünfstöckigen Hauses in der Holstenstraße (Hamburg-Altona) Risse im Mauerwerk. Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1894. Der Eigentümer ließ die Schäden daraufhin von einem Fachmann prüfen. Dieser stellte fest, dass die Statik des Hauses massiv beschädigt war und es gefährlich wurde. Er rief sofort die Feuerwehr.
Als der Einsatzleiter der Feuerwehr eintraf, sah er die kritische Lage. Er ordnete an, dass das Haus sofort geräumt werden muss. Die Retter brachten 14 Bewohner aus ihren Wohnungen in Sicherheit. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Das zuständige Bezirksamt kümmerte sich anschließend darum, wo die Menschen unterkommen und wie sie versorgt werden.
Bei der weiteren Untersuchung kam heraus, dass das Haus massiv einsturzgefährdet ist. Es wurde für unbewohnbar erklärt. Um Schlimmeres zu verhindern, kamen Bausachverständige vom Technischen Hilfswerk (THW) hinzu. Gemeinsam mit der Feuerwehr wurden im Inneren des Hauses Stützen und Sicherungen eingebaut. Da die Gefahr auch auf die Umgebung ausstrahlte, mussten die Bewohner eines direkt angrenzenden, ebenfalls fünfstöckigen Hauses vorsorglich ihre Wohnungen verlassen.
Insgesamt waren bis zum Ende der Berichterstattung 20 Kräfte der Feuerwehr und des THW im Einsatz. Die Sicherungsarbeiten dauerten an und sollten voraussichtlich bis in die Nacht hinein fortgesetzt werden. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.