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Hallenbad Büttgen in Kaarst wird für Millionen saniert

Copyright und Urheber siehe Kaarst

Das Schwimmbad an der Olympiastraße bekommt eine umfassende Modernisierung. Ab Sommer 2027 muss es deshalb voraussichtlich für ein Jahr schließen.

In Kaarst (Rhein-Kreis Neuss, Nordrhein-Westfalen) wird das Hallenbad Büttgen auf Vordermann gebracht. Insgesamt fließen rund 9,1 Millionen Euro in die Sanierung des Bades an der Olympiastraße. Ein großer Teil dieses Geldes kommt vom Land Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union. Zusammen steuern sie rund 6,1 Millionen Euro bei.

Das Bad wurde bereits 1970 gebaut und hat ein 25-Meter-Becken sowie Lehr- und Kinderbecken. Letztes Jahr waren 66.000 Menschen dort geschwommen. Doch die Technik im Gebäude ist veraltet und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Deshalb wird nun vieles erneuert: Die Heizung, die Lüftung, die Fenster und die Böden werden ausgetauscht oder gedämmt. Auch der Eingangsbereich und die Kassen werden modernisiert.

Das Ziel ist vor allem der Klimaschutz. Durch die neuen Maßnahmen soll der Gasverbrauch sinken und die Energieeffizienz steigen. Die Stadt will die Betriebskosten senken und den Energieverbrauch im Vergleich zum jetzigen Zustand um mindestens 50 Prozent drücken.

Für die Badegäste bedeutet das eine längere Pause. Ab dem Sommer 2027 wird das Hallenbad voraussichtlich für ein Jahr komplett geschlossen. Die Arbeiten sollen bis zum Spätsommer 2028 dauern. Die Bädergesellschaft ist bereits in Kontakt mit Schulen und Vereinen. Es wird derzeit geprüft, ob die Schwimmer in der Zwischenzeit in andere Bäder ausweichen können.

Regierungspräsident Thomas Schürmann hat den Förderbescheid bereits symbolisch an die Kaarster Gesellschaft für Bäder mbH übergeben. Damit ist der Weg für die Modernisierung frei.

Quelle: Kaarst – zur Originalmeldung

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