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Halle baut Riebeckplatz für neues Zukunftszentrum um

Copyright und Urheber siehe Halle (Saale)

Die Stadt Halle (Sachsen-Anhalt) startet den großen Umbau am Riebeckplatz. Hier soll ein Zentrum für Deutsche Einheit entstehen, während der Platz für Menschen statt für Autos geplant wird.

Am Donnerstag, den 20. August 2026, gab es in Halle (Sachsen-Anhalt) einen offiziellen Startschuss. Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt, Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und Minister aus dem Land Sachsen-Anhalt trafen sich zum Spatenstich am Riebeckplatz. Damit beginnt ein riesiges Bauprojekt, das die Stadtmitte verändern soll.

Im Zentrum steht das neue „Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation“. Das Gebäude soll ein Ort für Wissenschaft und Kultur werden, an dem Menschen über die Zeit seit 1989 diskutieren können. Damit das Haus überhaupt gebaut werden kann, muss zuerst der gesamte Riebeckplatz umgestaltet werden. Der Bürgermeister kritisierte, dass der Platz momentan eher wie ein Autobahnknoten wirke, der die Menschen nur durch die Stadt schleust, statt sie einzuladen.

Jetzt geht es erst einmal an die Vorarbeiten. Die sogenannte Baufeldfreimachung soll bis Ende 2028 fertig sein. Das bedeutet konkret: Die Stadtwerke HWS und EVH bauen Versorgungsleitungen zurück und legen sie neu. Die Volkmannstraße wird nach Osten in Richtung der Bahngleise verschoben. Außerdem sollen die Delitzscher Straße und der Hans-Dietrich-Genscher Platz bessere Wege für Fußgänger und Radfahrer bekommen.

Ein weiterer großer Schritt folgt im Jahr 2029, wenn die Spannbetonbrücken über dem Platz abgerissen werden. Die eigentlichen Arbeiten am Gebäude des Zukunftszentrums sollen voraussichtlich in der zweiten Hälfte 2028 beginnen. Wenn alles nach Plan läuft, wird das Zentrum im Jahr 2032 eröffnet.

Das ganze Projekt am Riebeckplatz kostet insgesamt 57,9 Millionen Euro. Das Land Sachsen-Anhalt steuert davon rund 29 Millionen Euro über die Städtebauförderung bei. Für die Planung und die Vorarbeiten ist eine Arbeitsgemeinschaft aus den Firmen GP Verkehrswegebau und STRABAG zuständig.

Quelle: Halle (Saale) – zur Originalmeldung

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