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Hahnstätten feiert 30-jähriges Bestehen des Jugendhauses

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Mit einem Gottesdienst und einer großen Feier blickte das evangelische Jugendhaus in Hahnstätten auf drei Jahrzehnte Arbeit mit Jugendlichen zurück.

Im evangelischen Jugendhaus in Hahnstätten (Rhein-Lahn-Kreis) wurde ein besonderes Jubiläum gefeiert. Eigentlich wäre das Haus schon vor einem Jahr 30 Jahre alt geworden, doch wegen Krankheit musste die Feier verschoben werden. Deshalb hieß es nun „30 plus 1“.

Der Tag startete mit einem Gottesdienst unter der Leitung von Pröpstin Henriette Crüwell. Das Motto lautete „Wundertüte“. Die Betreuer Oliver Krebs und Ailina Neumann erklärten den Gästen, warum das so gut passt: Im Alltag mit den Jugendlichen weiß man nie, welche Fragen oder Probleme plötzlich durch die Tür kommen. Es gibt immer wieder Überraschungen und kleine Wunder.

Die Pröpstin verteilte am Ende kleine Tüten mit Symbolen. Seifenblasen standen für die Leichtigkeit, Pflaster für den Trost und Regenbogen-Aufkleber für die Vielfalt. Zudem gab es Brausepulver, ein Herz und ein Freundschaftsband.

Vor dem Gebäude wurde die Geschichte des Hauses erzählt. Alles begann 1995, als Friedhelm Hahn ein Zeitungsbild von Jugendlichen vor einer alten Scheune sah. Die Jugendlichen wünschten sich dort ein Zentrum. Hahn setzte alles daran, dass das Gebäude schließlich eingeweiht wurde. Es war eine Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde und dem Dekanat.

Ortsbürgermeister Joachim Egert erinnerte daran, dass es früher zwar Jugendräume gab, aber niemanden, der dort auf die jungen Leute aufpasste. Es gab damals auch Diskussionen und Widerstände, bis das Projekt schließlich zustande kam.

Ein Highlight war der Bericht von Betreuer Oliver Krebs über einen jungen Mann. Dieser kam mit zehn Jahren ins Haus, machte dort seine Ausbildung und ist heute mit 21 Jahren selbstständig, aber immer noch mit dem Jugendhaus verbunden.

Zum Abschluss gab es Kaffee und Kuchen. Uli Werner vom Dekanat überreichte einen bunten Regenbogen-Schirm als Symbol für die Vielfalt der Besucher. Emily March, die die Jugendlichen vertrat, bedankte sich bei allen Spendern für Dinge wie die Tischtennisplatte oder einen Multifunktionsschrank.

Quelle: Allendorf – zur Originalmeldung

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