Hagen: Sekundenschlaf führt zu Kettenreaktion an Parkreihe
Es war kurz nach eins Uhr in der Nacht zum Samstag, als es in Hagen (Nordrhein-Westfalen) in der Schwerter Straße krachte. Eine 56-jährige Frau war auf dem Heimweg und war eigentlich schon fast da. Nur noch etwa 150 Meter hätte sie bis zu ihrer Haustür fahren müssen.
Doch dann überkam sie die Müdigkeit. Die Frau gab später an, kurz eingeschlafen zu sein. Durch diesen Sekundenschlaf verlor sie die Kontrolle über ihren Seat Leon. Das Auto kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit voller Wucht gegen einen dort geparkten Ford Fusion.
Der Aufprall war so heftig, dass eine Kettenreaktion entstand. Der Ford wurde auf einen davor stehenden Mercedes Benz aufgeschoben. Dieser wiederum wurde gegen einen Ford Transit einer Elektrofirma gedrückt. Am Ende waren vier Fahrzeuge beschädigt, teilweise sehr stark.
Die Polizei wurde durch Zeugen auf den Unfall in Höhe der Hausnummer 206 aufmerksam gemacht. Die Fahrerin des Seat Leon blieb glücklicherweise weitgehend unverletzt und erlitt nur leichte Verletzungen. Der Sachschaden an den Autos ist hoch und wird auf eine fünfstellige Summe geschätzt.
Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich die Fahrerin strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.