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Messer-Attacke am Hauptbahnhof Hagen

Ein 37-Jähriger griff einen anderen Mann am Bahnhof an. Die Bundespolizei konnte den Verdächtigen kurz darauf in der Innenstadt stellen.

Es begann alles am Tag vor dem 30. Juli am Hauptbahnhof in Hagen (Nordrhein-Westfalen). Dort soll ein 37-jähriger Pole einen 42-jährigen Syrer körperlich angegriffen haben. Beide Männer sind wohnungslos.

Gegen 8 Uhr am nächsten Tag suchte der Syrer die Beamten der Bundespolizei am Bahnhof auf. Er erzählte den Polizisten, dass er bereits am Vortag angegriffen worden war. Zudem gab er an, dass er am aktuellen Tag erneut auf den Mann getroffen sei. Dabei soll er vom anderen Mann bedroht und genötigt worden sein.

Der Geschädigte zeigte den Beamten den Mann in der näheren Umgebung. Als der Verdächtige die Streife bemerkte, rannte er sofort in Richtung der Innenstadt davon. Die Polizisten konnten ihn jedoch kurze Zeit später einholen und stellen.

Die Beamten befragten den 37-Jährigen, doch dieser wollte nichts zu den Vorfällen sagen. Bei einer Durchsuchung fanden die Polizisten bei ihm ein Einhandmesser, das sie sofort mitnahmen. Ein Test ergab zudem, dass der Mann vermutlich betrunken war. Er hatte etwa 2,1 Promille im Blut.

Warum die beiden Männer sich gestritten haben, ist noch nicht bekannt. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen Körperverletzung, Nötigung und Bedrohung. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin – zur Originalmeldung

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