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Hagen: E-Scooter-Fahrer versuchte Polizei mit Wasserbecher zu täuschen

Ein 40-Jähriger wollte bei einer Verkehrskontrolle in Hagen seine Drogentests manipulieren. Am Ende flog er mit seinem Trick auf.

Polizisten vom Verkehrsdienst waren am Mittwochmorgen in der Innenstadt von Hagen (Südostrand des Ruhrgebiets, Nordrhein-Westfalen) im Einsatz. Sie achteten vor allem darauf, ob Autofahrer bei Rot über die Ampeln rasten und damit Fußgänger gefährden. Zuerst stellten die Beamten drei Verstöße bei Autos fest.

Gegen 8.40 Uhr kam dann ein 40-jähriger Mann auf einem E-Scooter ins Auge der Polizisten. Er nutzte die Fahrbahn nicht so, wie er es sollte, und wurde deshalb angehalten.

Als die Beamten den Mann kontrollierten, fiel ihnen schnell auf, dass mit ihm etwas nicht stimmte. Er zitterte stark, schwitzte und seine Pupillen waren sehr eng. Die Polizisten vermuteten, dass er Drogen genommen hatte. Zuerst behauptete der Mann, er habe seit drei Jahren keine Betäubungsmittel mehr konsumiert.

Um die Sache zu klären, stimmte er einem Urintest zu. Doch anstatt Urin in den Becher zu lassen, füllte der Mann einfach Wasser hinein. Er behauptete, er könne keinen Urin abgeben. Die Beamten ließen sich davon nicht beirren und machten einen Speicheltest. Dieser schlug positiv auf verschiedene Substanzen aus.

Nach dem Ergebnis gab der Mann sein falsches Spiel zu. Er entschuldigte sich bei den Beamten für das Flunkern. Er gab zu, am vergangenen Samstag Cannabis konsumiert zu haben. Andere Drogen habe er nicht genommen.

Die Polizisten ließen den Mann nicht weiterfahren und setzten eine Anzeige auf. Zudem musste er eine Blutprobe abgeben. Die Polizei betont, dass für E-Scooter dieselben Regeln zur Fahrtüchtigkeit gelten wie für Autos.

Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich der Mann strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizei Hagen – zur Originalmeldung

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