Hagen am Teutoburger Wald: Kirschbäume sind gesund
In Hagen am Teutoburger Wald (Landkreis Osnabrück, Niedersachsen) stehen die Kirschbäume gut da. Anfang der Woche haben zwei Experten vom Pflanzengesundheitsdienst aus Hannover, Herr Stalljohann und Herr Heller, den Kirschlehrpfad besucht. Sie haben die Bäume genau untersucht, um festzustellen, ob sie an Viruskrankheiten leiden.
Das Ergebnis der Kontrolle fällt positiv aus. Nur an sehr wenigen Bäumen konnten Anzeichen für Viren gefunden werden. Das ist wichtig, weil die Gemeinde die Kirschsorten vor Ort erhalten will. Wenn neue Bäume veredelt werden, nutzt die Gemeinde dafür nur Zweige, sogenannte Reiser, von Bäumen, die nachweislich gesund sind. So wird verhindert, dass Krankheiten von einem Baum auf den nächsten überspringen.
Die regelmäßigen Checks helfen dabei, Probleme frühzeitig zu erkennen. Auch wenn viele Bäume Viren oder Bakterien in sich tragen, ohne direkt krank zu sein, sichern diese Kontrollen die langfristige Gesundheit der Bestände. So bleibt der Lehrpfad ein Ort, an dem die Vielfalt der Hagener Kirschen erhalten bleibt.