Gütersloh: Trinkwasser in einem Stadtteil abkochen
In einem Bereich von Gütersloh (Nordrhein-Westfalen) gibt es Probleme mit der Trinkwasserqualität. Bei einer Beprobung des Netzes haben die Stadtwerke Keime gefunden. Es handelt sich um sogenannte coliforme Bakterien. Diese können vor allem für Menschen gefährlich sein, die ein schwaches Immunsystem haben.
Die Warnung gilt für ein bestimmtes Gebiet. Betroffen sind die Bewohner zwischen der Hülsbrockstraße im Norden, dem Stadtring Nordhorn im Westen, der Carl-Miele-Straße im Süden und dem Umspannwerk Avenwedde bzw. dem Efeuweg im Osten. Wer dort wohnt, sollte das Wasser ab sofort sprudelnd aufkochen und dann langsam abkühlen lassen.
Das Abkochen ist wichtig, wenn man das Wasser zum Trinken oder für Getränke nutzt. Auch bei der Zubereitung von Essen, beim Waschen von Obst und Gemüse oder beim Zähneputzen ist Vorsicht geboten. Sogar für medizinische Zwecke, wie die Reinigung von Wunden oder Kontaktlinsen, sollte kein normales Leitungswasser verwendet werden. Wer nicht abkochen will, kann auf Flaschenwasser aus dem Supermarkt ausweichen.
Die Stadtwerke Gütersloh arbeiten bereits an einer Lösung. Sie spülen die Leitungen in dem betroffenen Bereich immer wieder aus. Gleichzeitig nehmen sie viele Proben, um genau herauszufinden, woher die Keime kommen und wie weit sie verbreitet sind. Die Stadtwerke stehen dabei in engem Kontakt mit dem Gesundheitsamt des Kreises Gütersloh.
Wie lange diese Vorsichtsmaßnahme noch gilt, ist noch nicht bekannt. Wer weitere Informationen braucht, kann auf der Webseite www.stadtwerke-gt.de/info-trinkwasser nachsehen oder die Hotline unter 05241 / 82 - 2881 anrufen.
Quelle: Gütersloh – zur Originalmeldung