Rietberg sucht Flächen für neue Firmen
Rüdiger Ropinski ist seit knapp einem Jahr als Wirtschaftsförderer in Rietberg (Kreis Gütersloh, Nordrhein-Westfalen) im Einsatz. Der 50-Jährige leitet seit dem 1. August 2025 die Stabsstelle für Wirtschaftsförderung und Grundstücksmanagement. Zusätzlich ist er Chef der Abteilung für Stadtentwicklung. Für ihn gehört das alles zusammen: Wer Firmen in der Stadt ansiedeln will, braucht passende Grundstücke und eine gute Planung.
Zusammen mit seinem Team aus zehn Mitarbeitern kümmert sich Ropinski darum, dass lokale Betriebe die nötige Hilfe von der Stadt bekommen. Ein aktuelles Beispiel ist die Mastholter Straße. Dort wird gerade die alte Mülldeponie saniert. Das Ziel ist es, dass sich dort die Firma Karl Brand niederlässt. Das Unternehmen will nach Rietberg ziehen. Genau wann der Umzug klappt, ist noch offen, weil nach der Sanierung erst noch der Bebauungsplan angepasst werden muss.
Ein größeres Projekt ist das gemeinsame Gewerbegebiet mit der Gemeinde Langenberg. Hier geht es um eine riesige Fläche von 80 bis 100 Hektar. Doch der Kauf der Grundstücke ist schwierig. Viele Landwirte verkaufen ihr Land nicht einfach so, und manche Anwohner wollen kein Gewerbegebiet direkt vor der Haustür haben. Ropinski braucht daher viel Überzeugungskraft. Er schätzt, dass die Bagger in etwa fünf Jahren rollen könnten.
Unternehmen, die Probleme haben oder Fragen an die Stadt richten wollen, können sich jederzeit an Ropinski und sein Team wenden. Wer sich persönlich austauschen möchte, kann zum nächsten Wirtschaftsgespräch kommen. Dieses findet am Donnerstag, 12. November, im Neuland-Campus statt.
Quelle: Rietberg – zur Originalmeldung