Gütersloh: Politiker testen Fitness beim Sportabzeichen
In Gütersloh (Nordrhein-Westfalen) haben sich Politiker und Verwaltungsmitarbeiter gemeinsam sportlich gemessen. Zu einem speziellen Termin lud der Fachbereich Sport der Stadt in das Leichtathletikzentrum (LAZ) Nord ein. Ziel war es, dass die Verantwortlichen aus den Ratsfraktionen, dem Sportausschuss und der Stadtverwaltung einmal selbst erleben, welche Anforderungen das Deutsche Sportabzeichen stellt.
Damit die Teilnehmer die Übungen richtig ausführten, half der Stadtsportverband Gütersloh. Acht erfahrene Prüfer betreuten die Stationen, nahmen die Leistungen ab und gaben Tipps zur Technik. Es ging dabei weniger um Rekorde, sondern vor allem um die Freude an der Bewegung und den Austausch unter Kollegen.
Die Teilnehmer mussten ihre Fitness in vier Bereichen beweisen: Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer und Koordination. Je nach Stärke konnten sie verschiedene Disziplinen wählen. Auf dem Programm standen unter anderem Weitsprung, Standweitsprung, Sprints über 50 oder 100 Meter, Medizinball-Weitwurf, Schleuderball, Seilspringen, ein Koordinationslauf sowie ein 3.000-Meter-Lauf.
Henning Matthes, der Erste Beigeordnete, betonte, dass das Abzeichen eine gute Chance sei, sich selbst auszuprobieren. Auch Raphael Tigges, der Vorsitzende des Sportausschusses, fand, dass jeder, der Sport fördert, auch selbst erleben sollte, was dahintersteckt. Besonders die Arbeit der Ehrenamtlichen wurde bei dem Termin gelobt.
Wer selbst mitmachen möchte, kann dies in Gütersloh von Mai bis September tun. Die Abnahmen finden immer mittwochs von 18 bis 19.30 Uhr auf dem Sportplatz des Sportzentrums Ost (Am Anger) statt. Das Angebot gilt auch während der Schulferien und eine Anmeldung ist nicht nötig. Teilnehmen können alle ab dem Jahr, in dem sie sechs Jahre alt werden. Man kann zwischen den Stufen Bronze, Silber und Gold wählen. Die Leistungen müssen nicht an einem Tag erbracht werden, aber alle Prüfungen inklusive des Schwimmnachweises müssen innerhalb eines Kalenderjahres erledigt sein.
Quelle: Gütersloh – zur Originalmeldung