Gütersloh plant neues Konzept für Karstadt-Gebäude
Das ehemalige Karstadt-Gebäude am Berliner Platz in Gütersloh (Nordrhein-Westfalen) ist eines der bekanntesten Häuser der Innenstadt. Seit Karstadt geschlossen hat, nutzt das Modehaus Sinn den Komplex nur noch auf zwei Etagen. Die Stadt hat jedoch gemerkt, dass klassische Kaufhäuser heutzutage kaum noch Geld einbringen. Deshalb wird schon seit Jahren nach einer neuen Idee für den Standort gesucht.
Nun hat der Stadtrat eine wichtige Entscheidung getroffen. Er schafft die rechtlichen Voraussetzungen, damit eine Kaufinteressentin das Gebäude übernehmen kann. Es handelt sich dabei um die „Stadtgarten Gütersloh GmbH in Gründung“. Die Firma will das Gebäude nicht abreißen, sondern modernisieren und anders nutzen. Geplant ist ein Mix aus Geschäften, Restaurants, Dienstleistern und Wohnungen. Ziel ist es, das Haus dauerhaft zu beleben.
Damit der Plan funktioniert, muss die Stadt auch bei den Grundstücken mithelfen. Die Interessentin möchte nämlich auch den städtischen Teil des Parkhauses in der Münsterstraße in das Projekt einbeziehen. So kann alles aus einer Hand geplant werden. Das Parkhaus soll dabei weiterhin für alle Menschen zugänglich bleiben. Die Stadt hofft, dass durch den Umbau auch die Gegend rund um die Spiekergasse attraktiver wird.
Die Gesellschafter der Firma, Michael Maas und Gunnar Sander, haben bereits Erfahrung damit, alte Warenhäuser in anderen Städten wiederzubeleben. Sie wollen eng mit der Stadt zusammenarbeiten, damit das Konzept langfristig funktioniert.
Ob das Projekt nun wirklich startet, hängt momentan noch von einer Sache ab: Die Kaufinteressentin und der Eigentümer der Immobilie müssen sich noch über den Preis und den Verkauf einigen. Erst wenn der Vertrag steht, kann die Umsetzung beginnen.
Quelle: Gütersloh – zur Originalmeldung