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Gütersloh: Historischer Gedenkstein an der Volkshochschule gereinigt

Copyright und Urheber siehe Gütersloh

Ein Denkmal für gefallene Schüler aus dem Ersten Weltkrieg erstrahlt wieder in neuem Glanz. Die Stadt hat den Stein an der Hohenzollernstraße professionell säubern lassen.

An der Hohenzollernstraße 43 in Gütersloh (Nordrhein-Westfalen) gibt es ein besonderes Stück Stadtgeschichte. Auf dem Außengelände der Volkshochschule steht ein historischer Gedenkstein, der nun professionell gereinigt wurde. Vor der Reinigung waren die Inschriften kaum noch zu lesen, doch jetzt sind die Details und die Gestaltung des Steins wieder deutlich zu erkennen.

Der Stein hat eine bewegende Geschichte. Er wurde bereits im Jahr 1922 aufgestellt. Er erinnert an die ehemaligen Schüler eines evangelischen Lehrerseminars, die im Ersten Weltkrieg gestorben sind. Auf dem Stein stehen unter anderem die Worte: „Dem Andenken unserer im Kriege 1914–1918 gefallenen Mitschüler.“ Zudem werden die Jahrgänge des Seminars von 1890 bis 1922 genannt.

Das Lehrerseminar selbst gab es in Gütersloh von 1890 bis 1925. Im Jahr 1893 zog es in den Neubau an der heutigen Adresse der Volkshochschule ein. Ursprünglich stand der Gedenkstein noch an der Lindenstraße, in der Nähe des ersten Gebäudes. Im Jahr 1955 wurde er dann an seinen jetzigen Platz neben der Volkshochschule versetzt.

Die Reinigung wurde vom Fachbereich Grünflächen der Stadt koordiniert und gemeinsam mit der Volkshochschule umgesetzt. Damit bleibt das Denkmal als sichtbares Zeugnis der Geschichte erhalten. Es zeigt die Verbindung zwischen dem alten Lehrerseminar und der heutigen Nutzung des Gebäudes als Ort für Bildung und Weiterbildung.

Quelle: Gütersloh – zur Originalmeldung

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