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Rietberg: Kupferdiebstahl am Westwall mit Waffen-Fund

Zwei Männer stahlen in der Nacht Kupferplatten von einer Gedenktafel. Die Polizei stoppte sie kurz darauf in einem schwarzen Audi.

In der Nacht zum Sonntag passierte es gegen kurz vor vier Uhr in Rietberg (Kreis Gütersloh, Nordrhein-Westfalen). Zwei Männer suchten den Westwall auf. Dort brachen sie gewaltsam mehrere Kupferplatten von einer Gedenktafel ab. Zeugen bemerkten die Tat und riefen sofort die Polizei.

Die Diebe stiegen in einen schwarzen Audi und versuchten zu flüchten. Doch sie kamen nicht weit. Schon an der Ecke Krumme Straße stoppten die Beamten das Auto und nahmen die beiden Männer aus Hagen fest. Der Fahrer war erst 20 Jahre alt, sein Begleiter 37.

Bei der Durchsuchung des Wagens machten die Polizisten eine Menge Beute und gefährliche Dinge. Im Kofferraum lagen die sechs gestohlenen Kupferplatten und das Werkzeug, mit dem die Täter die Platten abgerissen hatten. Außerdem fanden die Beamten eine kleine Menge Drogen, ein verbotenes Messer und einen verbotenen Schlagstock.

Ein weiteres Problem gab es für den jungen Fahrer: Er besaß gar keinen Führerschein. Die Polizei nahm alle Gegenstände aus dem Auto mit.

Nachdem die Beamten alles protokolliert hatten, wurden die beiden Männer wieder auf freien Fuß gesetzt. Jetzt müssen sie sich mit mehreren Vorwürfen herumschlagen. Es geht um den besonders schweren Diebstahl, den Besitz von Drogen, Verstöße gegen das Waffengesetz und das Fahren ohne Fahrerlaubnis.

Ob und inwieweit sich die Verdächtigen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizei Gütersloh – zur Originalmeldung

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