Großrückerswalde: Neue Sonderschau im Preßnitztalmuseum
Im Preßnitztalmuseum in Großrückerswalde (Erzgebirgskreis, Sachsen) gibt es seit Ende August etwas Neues zu sehen. Die Sonderschau trägt den Titel „Farben der Heimat“. Gezeigt werden Landschaftsbilder von Roland Buschmann sowie Gesteine und Minerale aus der Region, die Bernd Schreiter gesammelt hat.
Die beiden Aussteller sind eng mit dem Museum verbunden. Sie haben vor 20 Jahren maßgeblich geholfen, dass das Preßnitztalmuseum überhaupt entstehen konnte, und haben bereits früher Stücke für die Dauerausstellung gespendet.
Das Gebäude selbst hat eine lange Geschichte. Bevor es zum Museum wurde, gehörte es zur Pappenfabrik Speisebecher & Co. und sah im 19. Jahrhundert ganz anders aus. Damals hatte das Haus noch eine Etage mehr und einen speziellen Boden, auf dem Pappen getrocknet wurden. Direkt daneben stand früher das Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr.
Ein wichtiger Teil des Museums ist der sogenannte Heimatberg. Dieser stammt ursprünglich aus den 1950er Jahren, als erste Modell-Gebäude wie die Hammerschmiede und das Zechenhaus gebaut wurden. Über die Jahrzehnte wanderte die Ausstellung von der Schule über einen Raum unter dem Gasthof bis hin zur offiziellen Heimatschau, die 1969 eröffnete. Nach der Wende gab es eine Pause, bis der Heimatberg zwischen 2003 und 2005 im Preßnitztalmuseum wieder aufgebaut wurde.
Wer mehr über die Entwicklung des Hauses und die Geschichte des Heimatberges erfahren möchte, findet im Hausflur des Museums zwei Informationstafeln, die die Details erklären.