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Großrazzia gegen Waffenhandel in Berlin und Hamburg

Hunderte Polizisten haben zwölf Orte gleichzeitig gestürmt. Dabei fanden sie scharfe Waffen, Goldbarren und viel Bargeld.

Am Dienstag ging die Polizei in Berlin (Hauptstadt Deutschlands) und Hamburg in die Offensive. Rund 240 Beamte waren im Einsatz, um ein Netzwerk aus Waffenhändlern zu zerschlagen. Die Beamten stürmten insgesamt zwölf verschiedene Gebäude. Dabei halfen nicht nur Spezialkräfte und Hundeführer, sondern auch Finanzermittler und Leute vom Zoll.

In Hamburg fanden die Polizisten drei scharfe Schusswaffen und etwa 1.000 Patronen. Zudem beschlagnahmten sie dort 6.000 Euro in bar. Zwei der Waffen waren zwar legal registriert, wurden aber trotzdem zur Prüfung mitgenommen. Die dritte Waffe war nicht gemeldet.

Ein weiterer Schwerpunkt lag im Berliner Stadtteil Moabit. In dortigen Geschäftsräumen entdeckten die Beamten drei weitere scharfe Waffen und Munition. Aber nicht nur Waffen waren im Spiel: Die Polizei fand dort 1.700 Kilo Wasserpfeifentabak, der wohl nicht versteuert wurde, 500 Vapes, Nikotinbeutel, Snus und gefälschte Markenware. Außerdem sicherten die Beamten 36.000 Euro Bargeld, ein Mobiltelefon, ein Elektroimpulsgerät und mehr als 100 Blankokennzeichen.

Ein 40-jähriger Tatverdächtiger stand besonders im Fokus. In seinem Berliner Geschäft fanden die Ermittler drei scharfe Schusswaffen. In seiner Wohnung entdeckten die Beamten weitere Munition, Goldbarren und rund 84.000 Euro in bar. Sogar in einer Laube, die der Mann ebenfalls nutzte, versteckte er noch einmal etwa 850 scharfe Patronen.

Insgesamt kamen sieben scharfe Schusswaffen sowie zwei legal besessene Waffen und eine große Menge Munition zum Vorschein. Das beschlagnahmte Bargeld summiert sich auf einen Betrag im sechsstelligen Bereich. Die Menschen, die bei den Razzien angetroffen wurden, konnten nach den Maßnahmen wieder gehen.

Die Ermittlungen des Landeskriminalamts und der Staatsanwaltschaft Berlin dauern an. Ob und inwieweit sich die Beschuldigten strafbar gemacht haben, klärt nun die Justiz. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizei Berlin – zur Originalmeldung

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