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Gronau feiert 35 Jahre Partnerschaft in Ungarn

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Rund 60 Bürger aus Gronau und Epe reisten nach Mezőberény, um das große Jubiläum der Städtepartnerschaft gemeinsam zu feiern.

Vom 19. bis zum 23. August 2026 machte sich eine große Gruppe aus Gronau (Nordrhein-Westfalen) und Epe auf den Weg in die ungarische Partnerstadt Mezőberény. Insgesamt 60 Leute waren dabei. Das war eine bunte Mischung: Neben einer offiziellen Delegation der Stadt waren auch Leute von der Feuerwehr, aus der Landwirtschaft und vom Verein Vorwärts Epe mit von der Partie.

Der Höhepunkt war der 20. August, der in Ungarn der wichtige Stephanstag ist. In Mezőberény fanden zu diesem Zeitpunkt die sogenannten Berény-Tage statt. Die Gronauer Delegation, angeführt vom ersten stellvertretenden Bürgermeister Ibrahim Savci und mehreren Ratsmitgliedern, nahm an einer Stadtratssitzung teil und besuchte eine Ausstellung über die Geschichte der Partnerstädte.

Bei einem Empfang in der Markthalle wurde es symbolisch: Ibrahim Savci hielt eine Rede und überreichte den Gastgebern eine gravierte Glasplakette. Im Gegenzug bekam Gronau ein hochwertiges Buch geschenkt, in das die Logos der Partnerstädte eingestanzt sind. Danach ging es zum traditionellen Festumzug durch die Straßen, bei dem Oldtimer und Majoretten mitmachten. Den Abend beendete ein großes Feuerwerk.

Auch für Action war gesorgt. Die Free Artistic-Turner aus Gronau traten zweimal auf und begeisterten das Publikum mit ihren Vorführungen. Am Freitag erkundete die Gruppe die Stadt mit einem Dotto-Zug, besuchte ein Tierheim und einen Reiterhof. Außerdem wurde ein neuer Freundschaftspark am Hosszú-See eingeweiht.

Der Samstag stand ganz im Zeichen des Sports mit Triathlon, Bogenschießen und Tennis. Zum Abschluss der Reise besuchten die Teilnehmer am Sonntag die Stadt Gyula, wo sie die historische Burg besichtigten, bevor es zurück nach Hause ging.

Die Städtepartnerschaft besteht seit dem 24. April 1991. Dass so viele verschiedene Gruppen aus Gronau mitgereist sind, zeigt, dass die Verbindung zu Mezőberény auch nach 35 Jahren noch lebendig ist. Unterstützt wurde das Projekt durch Europa-Schecks des Landes Nordrhein-Westfalen.

Quelle: Gronau – zur Originalmeldung

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