Hildesheim: Handgemenge und Verletzte im Hauptbahnhof
Alles begann am Donnerstagnachmittag gegen 18 Uhr in einem Zug nach Hildesheim (Niedersachsen). Ein 29-jähriger Mann und sein 21-jähriger Begleiter hatten im Wagen wohl getrunken und geraucht. Das gefiel dem Bahnpersonal nicht, weshalb die beiden Männer beim Halt in Hildesheim aussteigen mussten.
Die Situation eskalierte schnell. Die beiden Männer verhielten sich aggressiv und wollten nicht mitmachen. Deshalb rief man die Polizei hinzu. Auch als die Beamten eintrafen, blieben die Männer respektlos und aggressiv.
Während die Polizei den Vorfall aufklärte, griff ein weiterer Mann in das Geschehen ein. Ein 49-Jähriger schubste einen Mitarbeiter der DB-Sicherheit. Die Beamten griffen ein und legten dem Mann Handschellen an. Der 49-Jährige wehrte sich jedoch heftig gegen die Festnahme. Dabei beschimpfte und bedrohte er die Polizisten lautstark.
Bei diesem Handgemenge wurde ein Polizist am Handgelenk verletzt. Er kann seinen Dienst vorerst nicht aufnehmen.
Der 49-Jährige kam anschließend in ein Krankenhaus. Dort nahmen die Ärzte eine Blutprobe, um zu prüfen, ob er Alkohol im Blut hatte. Nachdem er sich beruhigt hatte, wurde er wieder entlassen.
Jetzt ermittelt die Polizei gegen den Mann. Ihm werden Widerstand gegen Beamte, versuchte Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung vorgeworfen. Ob und inwieweit er sich strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.