Grevenbroich kürt Gewinner des Klimaschutzpreises 2026
Die Jury hat die Bewerbungen für den dritten Klimaschutzpreis der Stadt Grevenbroich gesichtet und die Gewinner bestimmt. In die Entscheidung flossen die Meinungen von Politikern und Mitarbeitern der Stadtbetriebe Grevenbroich ein. Mit dem Preis will die Stadt Projekte fördern, die nachhaltiger sind oder helfen, den Klimawandel zu stoppen.
Den ersten Platz belegte die Grundschule Neukirchen der Jakobusschule. Die Schule bekommt 1.500 Euro Preisgeld. Ausgezeichnet wurde das Projekt „Ackerwissen mit Marini“, bei dem Wissen über einen eigenen Instagram-Kanal geteilt wird. Außerdem punktete die Schule mit der „Gemüseackerdemie“ direkt auf dem Schulgelände.
Auf dem zweiten Platz landete die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Rhein-Kreis Neuss e. V. mit 1.000 Euro. Hier geht es um das Repair-Café in der Bahnstraße 17 in Grevenbroich. Dort helfen Ehrenamtliche den Gästen dabei, kaputte Geräte gemeinsam zu reparieren. So soll verhindert werden, dass Dinge einfach weggeworfen werden, und die Menschen lernen, wie man Produkte wieder instand setzt.
Den dritten Platz belegte der Geschichtsverein Grevenbroich mit 500 Euro. Der Verein verbindet mit dem Projekt „Montanus ein Natur-Denkmal setzen“ die lokale Geschichte mit dem Umweltschutz. Geplant ist, am Montanusdenkmal eine neue Blutbuche zu pflanzen, die besser mit dem Klima zurechtkommt.
Die Stadtbetriebe Grevenbroich bedankten sich bei allen, die ein Projekt eingereicht haben. Sie hoffen, dass die Bürger sich auch in Zukunft so stark für den Klima- und Umweltschutz in der Stadt engagieren.