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Grevenbroich führt digitalen Gebärdensprach-Avatar ein

Die Stadt Grevenbroich möchte es gehörlosen Menschen leichter machen, sich im Internet zurechtzufinden. Dafür setzt die Stadt auf einen digitalen Übersetzer.

Viele gehörlose Menschen haben Probleme mit der geschriebenen deutschen Sprache, weil die Gebärdensprache ihre eigentliche Muttersprache ist. Um diese Hürde abzubauen, macht Grevenbroich (Rhein-Kreis Neuss, Nordrhein-Westfalen) jetzt mit beim Projekt „Kommunaler Gebärdensprach-Avatar“ mit. Zusammen mit anderen Städten und Gemeinden will die Stadt die digitale Teilhabe verbessern.

Das Ganze funktioniert über einen digitalen Avatar, der Texte automatisch in Gebärdensprache übersetzt. Entwickelt wurde dieses System von der Firma Charamel GmbH aus Köln. Die Firma hat einen Baukasten geschaffen, mit dem Kommunen ihre Services modular übersetzen lassen können.

Auf der Internetseite der Stadt gibt es bereits konkrete Hilfestellungen. Ein Video erklärt zum Beispiel über vier Minuten lang, wie die Inhalte und die Navigation auf grevenbroich.de funktionieren. Weitere Videos gibt es zum Bürgerportal, zur Barrierefreiheit und zum Datenschutz.

Zusätzlich bietet die Stadt auf ihrem Serviceportal unter grevenbroich.kommunalportal.nrw/gebaerdensprache weitere Informationen an. Dort finden sich Gebärdensprach-Videos zu wichtigen Themen wie dem Bürgerbüro, dem Personalausweis oder dem Reisepass. Auch Informationen zum Inklusionsbeirat, zum Inklusionsbeauftragten und zu Eye-Able sind dort verfügbar.

Wer mehr über das Projekt wissen möchte, findet weitere Details unter www.gebaerdensprach-avatar.de. Die Videos auf der Seite der Stadt werden nach und nach ergänzt.

Quelle: Grevenbroich – zur Originalmeldung

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