Grevenbroich baut Internetseite barrierefreier aus
Die Stadt Grevenbroich (Rhein-Kreis Neuss, Nordrhein-Westfalen) möchte, dass jeder ihre Internetseite grevenbroich.de problemlos nutzen kann. Deshalb passt die Stadt die Seite an gesetzliche Vorgaben zur Barrierefreiheit an. Eine Überprüfung am 12. Juni 2024 hat gezeigt, dass die Seite bereits teilweise mit den Anforderungen vereinbar ist.
Es gibt aber noch Probleme. Manche Knöpfe und Elemente auf der Seite haben zu wenig Kontrast, was das Lesen erschwert. Die Stadt will das bald ändern. Auch bei den PDF-Dokumenten und den Linktexten gibt es noch Mängel, an denen kontinuierlich gearbeitet wird. Karten und Stadtpläne von externen Anbietern sind aktuell leider noch nicht barrierefrei.
Um den Bürgern trotzdem zu helfen, setzt die Stadt auf Technik. Mit der Software Eye-Able können Nutzer die Seite anpassen. Man kann zum Beispiel die Schrift vergrößern, die Farben ändern oder sich Texte vorlesen lassen. Das Menü dafür öffnet man mit dem Tastaturkürzel „ALT + 1“. Zudem nutzt die Stadt das KI-Tool SUMM AI, um Texte in einfache Sprache zu übersetzen. Für gehörlose Menschen gibt es eine Erklärung in Gebärdensprache und die Stadt macht bei einem Projekt für einen Gebärdensprach-Avatar mit.
Wer Fehler auf der Seite findet, kann diese über das Kontaktformular oder per E-Mail an internet (at) grevenbroich.de melden. Wenn man mit der Antwort der Stadt nicht zufrieden ist, gibt es die Möglichkeit, sich an die Ombudsstelle für barrierefreie Informationstechnik des Landes Nordrhein-Westfalen zu wenden. Diese ist unter der Telefonnummer 0211 / 8553451 erreichbar.