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Greifswald öffnet am 13. September seine Denkmäler

prunkvolle Decke der Kirche St. Marien Foto: Wally Pruß

Unter dem Motto „NetzWERKE“ gibt es in Greifswald zahlreiche Führungen und Einblicke in historische Gebäude. Von der Altstadt bis zum Hafen ist alles dabei.

Am Sonntag, dem 13. September 2026, ist wieder Tag des offenen Denkmals in Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern). In diesem Jahr dreht sich alles um das Thema „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“. Es geht also um Orte, die die Stadt geprägt haben und Menschen miteinander verbinden. Viele Gebäude und Anlagen öffnen ihre Türen für Besucher.

Im Rathaus startet das Programm bereits um 10 Uhr. Der Bauhistoriker André Lutze erklärt dort, wie die Altstadt in ihren ersten 100 Jahren entstanden ist. Um 11 Uhr geht es weiter mit den Toren und Durchlässen im Kloster Eldena, die früher wichtig für die Wasserversorgung der Mönche waren. Um 12 Uhr werden die „Greifswalder Beiträge 2025“ zur Stadtgeschichte vorgestellt, und um 14 Uhr gibt es eine Führung durch den Altstadt-Grundriss.

Auch der Hafen spielt eine große Rolle. Um 9 Uhr gibt es eine Kurzführung mit Bildern von Künstlern, die zeigen, wie sich der Hafen über die Zeit verändert hat. Danach können die Besucher den Hafen selbst zeichnen. Wer sich für die Bahn interessiert, kann um 14 Uhr an einer Führung teilnehmen. Dabei geht es um die Anbindung der Stadt an das Schienennetz, den Bahnhof von 1879 und das Verwaltungsgebäude am Tierpark.

Einige besondere Orte öffnen ihre privaten Bereiche: Das Soziokulturelle Zentrum St. Spiritus zeigt von 14 bis 18 Uhr Räume im Keller und auf dem Dachboden. Es gibt dort eine Ausstellung zum Alltag im Alter und man kann eigene Postkarten mit Linoldruck basteln. Das Caspar-David-Friedrich-Zentrum lädt um 15 Uhr zu einer Zeitreise durch sein Gebäude ein. Im Pommerschen Landesmuseum gibt es um 11 Uhr eine Führung zum Lapidarium, und die Alte Universitätsbibliothek kann ebenfalls besichtigt werden. Um 10 Uhr gibt es zudem Infos zu den Veränderungen am Hauptgebäude der Universität.

Auch außerhalb des Zentrums passiert etwas. In Ladebow gibt es um 10 Uhr eine Führung durch die Flugplatzsiedlung aus den 1930er-Jahren. Die STRAZE zeigt bei Hausführungen die Geschichte des ehemaligen Gesellschaftshauses „Zum Greif“. In Eldena kann man die Bockwindmühle besuchen, die bei gutem Wind sogar in Betrieb gesetzt wird. Um 18 Uhr gibt es dort eine Führung durch die Klosterruine.

Die Kirchen der Stadt machen ebenfalls mit. Im Dom St. Nikolai kann man das alte Uhrwerk und das Turmgefängnis sehen. In St. Marien gibt es Turmführungen und gemeinsames Singen mit Chören. In St. Jacobi dürfen Kinder und Erwachsene mit Bausteinen bauen, und St. Joseph bietet eine musikalische Veranstaltung über Dr. Alfons Maria Wachsmann an.

Zum Abschluss gibt es am Museumshafen ein besonderes Fest zum 35-jährigen Bestehen. Dort warten historische Schiffe, Gästefahrten, Hafenführungen und eine Schnitzeljagd für Kinder auf die Besucher.

Das komplette Programm mit allen Treffpunkten und Anmeldungen ist über die offiziellen Kanäle der Stadt abrufbar.

Quelle: Greifswald – zur Originalmeldung

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