Ueckermünde bekommt neues Polizeigebäude
In Ueckermünde (Landkreis Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern) geht es los mit einem großen Bauprojekt. Am 2. September haben die Arbeiten für das neue Polizeigebäude begonnen. Das Land investiert rund 11 Millionen Euro in den Neubau. Das Projekt ist Teil eines größeren Programms namens „Sieben auf einen Streich“, bei dem insgesamt sieben Polizeistationen in ganz Mecklenburg-Vorpommern modernisiert oder neu gebaut werden.
Das neue Gebäude wird drei Stockwerke haben und etwa 1.600 Quadratmeter Nutzfläche bieten. Später ziehen dort das Polizeirevier Ueckermünde und die Außenstelle des Kriminalkommissariats ein. Damit es schneller geht und Kosten gespart werden, folgt der Bau einer landesweiten Musterplanung. Auch auf die Umwelt wurde geachtet: Eine Wärmepumpe und eine Photovoltaikanlage sollen für Nachhaltigkeit sorgen.
Während der Bauzeit müssen die Polizisten improvisieren. Einige Beamte weichen vorerst nach Pasewalk aus, andere arbeiten in Containern. Innenminister Christian Pegel lobte die Mitarbeiter dafür, dass sie diese Übergangslösung mitmachen.
Finanzminister Heiko Geue erklärte, dass das Geld aus einem Sondervermögen des Bundes kommt. Ohne diese Hilfe wäre ein so teures Projekt nicht möglich gewesen. Zudem profitiere die lokale Wirtschaft von den Bauaufträgen.
Bürgermeister Tino Spiegelberg sieht den Neubau als wichtiges Signal für die Sicherheit in der Stadt. Wenn alles nach Plan läuft, sollen die Beamten im September 2029 in ihr neues Haus einziehen können.