Grambow: Ford stürzt Abhang hinunter und prallt gegen Baum
Es war kurz vor Mitternacht in der Nacht von Freitag auf Samstag, als es auf der Bahnhofstraße in Grambow (Mecklenburg-Vorpommern) krachte. Eine 29-jährige Frau aus Polen fuhr mit ihrem Ford auf der B113 aus Richtung Linken kommend in den Ort hinein.
Nachdem sie den Bahnübergang passiert hatte, kam die Kurve zu schnell. Das Auto geriet in einer scharfen Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab. Der Wagen stürzte einen Abhang hinunter und knallte dort mit voller Wucht gegen einen Baum.
Die Wucht des Aufpralls war enorm. Die Fahrerin und ein kleines Kind im Auto wurden schwer verletzt. Ein weiterer Mitfahrer, ein 28-jähriger Pole, entkam mit leichteren Verletzungen. Die Retter versorgten die drei Insassen noch vor Ort und brachten sie dann in ein Krankenhaus in der Nähe.
Ein Hund, der ebenfalls im Wagen saß, hatte Glück und blieb unverletzt. Da die Besitzer im Krankenhaus waren, brachte die Polizei das Tier zuerst ins Revier nach Pasewalk. Später übernahm die Tierrettung Vorpommern-Greifswald die Betreuung des Hundes, bis die Familie ihn wieder abholen konnte.
Am Ford entstand ein Schaden von etwa 15.000 Euro. Das Auto war so stark beschädigt, dass es nicht mehr gefahren werden konnte. Es blieb zunächst an der Unfallstelle liegen und muss nun abgeschleppt werden.
Die Freiwillige Feuerwehr Grambow war mit drei Fahrzeugen und 14 Leuten im Einsatz, um die Unfallstelle abzusichern. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
Quelle: Polizeipräsidium Neubrandenburg – zur Originalmeldung