Goslar ist Gastgeber der Jüdischen Kulturtage
In Goslar (Niedersachsen) starten am 17. August die 7. Jüdischen Kulturtage zwischen Harz und Heide. Die Stadt ist in diesem Jahr der Gastgeberort für die Veranstaltungsreihe, die bis zum 20. September dauert. Insgesamt finden mehr als 60 Termine in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt statt. Das Programm ist breit gefächert: Es gibt Konzerte, Lesungen, Ausstellungen, Workshops und kulinarische Angebote sowie verschiedene Führungen.
Das Motto in diesem Jahr lautet „gemeinsam jüdisch. einst und heute“. Dabei geht es darum, jüdische Gemeinschaften von früher und von heute in den Fokus zu rücken. Ein besonderer Schwerpunkt liegt diesmal auf einer historischen Frau: Jitla bat Chaim. Sie half im 17. Jahrhundert dabei, die jüdische Gemeinde in Goslar wieder aufzubauen. Damit ist sie die erste Frauenfigur der Geschichte, der die Kulturtage einen eigenen Schwerpunkt widmen.
Der Auftakt findet am Montag, den 17. August, statt. Schon am Nachmittag gibt es eine Stadtführung durch Goslar. Um 17 Uhr beginnt die offizielle Eröffnung im Kulturmarktplatz (KUMA) am Museumsufer 2. Dort gibt es Grußworte, eine Einführung in das Thema und ein moderiertes Gespräch. Gleichzeitig wird die Ausstellung „Holocaust-Denkmal“ eröffnet, an der die Schule am Harly aus Goslar gearbeitet hat.
Ein weiterer wichtiger Termin ist der 17. September. An diesem Tag feiert das Israel Jacobson Netzwerk sein zehnjähriges Bestehen. Schirmherr der gesamten Reihe ist Michael Fürst, der Präsident des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen.
Wer wissen möchte, was genau wann passiert, findet alle Termine online unter meingoslar.de/veranstaltungen/juedische-kulturtage oder auf der Seite des Netzwerks unter www.ij-n.de. Dort kann man auch das Programmheft herunterladen. Wer lieber Papier in der Hand hält, bekommt die gedruckte Version bei den Tourist-Informationen in der Region. Für Fragen stehen Rebekka Denz, Katrin Keßler und Alissa Römling unter der Telefonnummer 0178 6723594 oder per E-Mail unter info(at)ij-n.de zur Verfügung.
Quelle: Goslar – zur Originalmeldung