Goslar: Ein Bauteil verzögert Umzug in Grundschule Oker
Der Umzug in den Neubau der Grundschule Oker (Goslar, Niedersachsen) verschiebt sich. Eigentlich sollte es früher losgehen, doch nun ist klar: Das Gebäude kann erst am 15. September bezogen werden.
Das Problem ist nicht die Bauarbeit an sich. Die Gebäude stehen weitgehend planmäßig. Es fehlt ein einzelnes technisches Modul für die Sprachalarmierungsanlage. Diese Anlage ist Teil des Brandschutzes. Sie sorgt dafür, dass im Notfall nicht nur Sirenen schallen, sondern gezielte Durchsagen gemacht werden können. Ohne dieses Teil kann die gesamte Anlage nicht gestartet werden.
Das hat harte Folgen für den Zeitplan. Ohne die fertige Alarmierung gibt es keine Bauabnahme und keine Nutzungsfreigabe. Aus Sicherheitsgründen dürfen die Kinder das Gebäude erst betreten, wenn alles funktioniert. Zudem gibt es Probleme beim Inventar. Obwohl die Stadt rechtzeitig bestellt hatte, rechnen die Lieferanten mit Verzögerungen bei den Möbeln und der Ausstattung.
Die Schulleitung und das Gebäudemanagement haben sich deshalb geeinigt: Der Umzug passiert erst, wenn die Technik läuft und alle Möbel da sind. So soll ein reibungsloser Start im neuen Gebäude garantiert werden.
Bis Mitte September bleiben die Schüler in den bisherigen Containern. Diese werden erst abgebaut, wenn der Neubau wirklich bereit ist. Auch für das Essen gibt es eine Lösung: Der Caterer liefert Lunchpakete aus, die die Kinder im Bürgertreff essen können.
Die Stadt will diese moderne Alarmtechnik langfristig an mehreren Schulen einführen. An der Wortschule in Goslar ist das System bereits im Einsatz.
Quelle: Goslar – zur Originalmeldung