Gießen: 38 neue Zöllner starten ihre Ausbildung
Am 1. September hieß es für 38 junge Menschen in Gießen (Hessen) „Willkommen im Beruf“. Im Plenarsaal des Rathauses fand eine feierliche Veranstaltung statt. Dort legten die neuen Anwärter ihren Amtseid ab. Begrüßt wurden sie von der Leiterin des Hauptzollamtes, Uta Ruge, ihrem Stellvertreter Torsten Pfeiffer und der Ausbildungsleiterin Anne Biermas.
Die Gruppe teilt sich in zwei Bereiche auf: 27 Leute beginnen die zweijährige Ausbildung im mittleren Dienst. 11 weitere starten ein dreijähriges Studium für den gehobenen Dienst. Die neuen Kollegen kommen aus ganz Nord-, Ost- und Mittelhessen. Sie mussten sich gegen viele andere Bewerber durchsetzen, um einen der Plätze zu bekommen.
Zoll-Chefin Uta Ruge machte deutlich, dass die Arbeit abwechslungsreich wird. Die neuen Mitarbeiter werden sich bald mit Themen wie der EU-Zollpauschale, dem Kampf gegen organisierte Kriminalität oder einer geplanten Zuckersteuer beschäftigen müssen. Später stehen ihnen viele Wege offen. Das reicht von der Jagd nach Drogenschmugglern und Schwarzarbeitern bis hin zu klassischen Büroaufgaben und der Steuererhebung.
Die hohe Zahl an neuen Stellen in Gießen zeigt, dass die Zollverwaltung insgesamt dringend Leute braucht. Bundesweit haben mehr als 1750 junge Menschen ihren Weg beim Zoll begonnen. Am 1. Oktober geht es zudem für die IT-Nachwuchskräfte mit einem dualen Studium in Verwaltungsinformatik los.
Wer selbst Interesse an einem sicheren Job beim Zoll hat, kann sich noch bewerben. Bis zum 15. Oktober 2026 gibt es Plätze für den Start im September 2027. Später gibt es zudem die Möglichkeit, sich für den gehobenen Dienst zum März 2028 zu bewerben. Alle Infos dazu gibt es auf den offiziellen Karriere-Seiten des Zolls.