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Gewalttaten und Polizeieinsätze beim Wacken Open Air

Zwei Männer griffen Besucher an und verletzten auch Helfer. Zudem musste die Polizei einen aggressiven Jugendlichen festnehmen.

Am dritten Festivaltag des Wacken Open Air in Wacken (Kreis Steinburg, Schleswig-Holstein) kam es am Freitagabend zu mehreren Vorfällen. Gegen 22:39 Uhr griffen zwei Männer in der Schenefelder Straße in Höhe Gehrn einen anderen Mann an. Die Täter schlugen auf ihn ein und traten auf ihn, als er bereits am Boden lag.

Zwei andere Festivalbesucher sahen das und versuchten, den Streit zu beenden. Doch die Angreifer schlugen auch auf die beiden Helfer ein. Danach flüchteten die Täter vom Ort. Der Mann, der zuerst angegriffen wurde, verschwand bereits, bevor die Polizei eintraf. Die beiden Helfer erlitten leichte Verletzungen. Einer von ihnen musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Polizei sucht nun nach den Tätern. Der eine ist etwa 20 bis 35 Jahre alt, hat kurze Haare und trug ein schwarzes T-Shirt mit rotem Aufdruck. Der zweite Mann ist etwa 40 bis 50 Jahre alt, hat kurze schwarze Haare und trug einen dunkelgrauen Pullover. Beide sollen einen osteuropäischen Akzent gehabt haben. Wer etwas weiß oder der bisher unbekannte Geschädigte selbst, soll sich unter der Telefonnummer 04892 899260 bei der Polizeistation Schenefeld melden.

Fast zur gleichen Zeit, gegen 22:38 Uhr, gab es in der Hauptstraße weiteren Ärger. Ein 19-jähriger Deutscher aus dem Kreis Steinburg verhielt sich gegenüber anderen Besuchern aggressiv. Er ignorierte den Platzverweis der Beamten und wehrte sich, als die Polizei ihn festnahm. Die Beamten brachten ihn schließlich auf die Wache nach Itzehoe.

Zusätzlich gab es auf einer Campingfläche eine Sachbeschädigung. Ein Unbekannter zertrümmerte die Heckscheibe eines VW Touran, vermutlich mit einem Stein. Wegen des hohen Besucheraufkommens war die Hauptstraße in Wacken gesperrt. Diese Sperrung konnte gegen 23:30 Uhr wieder aufgehoben werden.

Die Polizei hat Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Ob und inwieweit sich die Verdächtigen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeidirektion Itzehoe – zur Originalmeldung

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