A23 bei Besdorf: Fahrer löst Unfall und flieht
Es war gegen 12:30 Uhr am 30. Juli 2026, als es auf der A23 zwischen Schenefeld und Hanerau-Hademarschen knallte. Ein 50-jähriger Mann aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde fuhr mit seinem Kia EV6 auf der linken Spur. Plötzlich scherte ein silberner SUV, wahrscheinlich ein VW Touareg, von rechts auf seine Spur. Der Fahrer des VW wollte wohl ein Wohnmobil überholen, setzte dabei aber nicht einmal den Blinker.
Der Kia-Fahrer musste eine Notbremsung machen und wich nach rechts aus. Dabei prallte er mit voller Wucht in das Heck eines Wohnmobils. Die 49-jährige Fahrerin des Wohnmobils verlor daraufhin die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Das große Auto schlitterte gegen die Schutzplanke und kippte auf die Seite. Das Fahrzeug wurde dabei komplett zerstört.
Die Fahrerin und ihre beiden Kinder wurden leicht verletzt. Sie wurden von den Rettern in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Kia kam glimpflich davon und blieb nach ersten Erkenntnissen unverletzt. Während die Rettungswagen, die Feuerwehr und sogar ein Hubschrauber am Unfallort waren, war der Fahrer des silbernen VW längst verschwunden. Er setzte seine Fahrt einfach fort und ließ die anderen im Regen stehen.
Der Sachschaden an dem Kia und dem Wohnmobil ist gewaltig und liegt bei insgesamt 70.000 Euro. Wegen der Aufräumarbeiten und der Polizei blieb die Autobahn in Richtung Norden bis etwa 17:15 Uhr gesperrt. Das sorgte für lange Staus und Verkehrsbehinderungen.
Das Polizei-Autobahn- und Bezirksrevier Elmshorn ermittelt nun. Die Beamten suchen Zeugen, die den Unfall gesehen haben oder den silbernen VW kennen. Auch der Fahrer des Wagens soll sich bei der Polizei melden. Ob und inwieweit sich der Fahrer des VW strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.