Gessertshausen plant Änderungen im Gewerbegebiet
Im Gewerbegebiet zwischen der alten und der neuen Bahnlinie in Gessertshausen (Landkreis Augsburg, Bayern) soll sich einiges ändern. Der Gemeinderat hat am 27. Juli 2026 beschlossen, den bestehenden Bebauungsplan Nr. 27 anzupassen. Das Ziel ist es, die rechtlichen Vorgaben an die Gebäude und Wege anzupassen, die dort bereits stehen.
Konkret geht es um mehrere Grundstücke, unter anderem die Flurnummern 160, 164 und 898. Die Art der Nutzung bleibt zwar gleich – es bleibt ein Gewerbegebiet –, aber die Details ändern sich. So soll die Straße „Am Bahndamm“ nach Norden verlängert werden. Dafür fallen ein Anwandweg und eine Grünfläche weg. Gleichzeitig wird die Flurnummer 898/5 als öffentliche Grünfläche festgelegt.
Auch bei den Gebäuden gibt es Änderungen: Die Baugrenzen werden an einigen Stellen erweitert, und die Vorgaben zur Firstrichtung der Dächer fallen weg. Zudem wird der Abstand zwischen den Baugrenzen und den privaten Grünflächen im Osten von fünf auf drei Meter verringert.
Wer wissen will, wie es genau aussieht, kann die Pläne vom 3. August bis zum 7. September 2026 einsehen. Die Unterlagen liegen im ersten Stock des Rathauses in der Hauptstraße 31 aus. Die Öffnungszeiten sind montags, mittwochs, donnerstags und freitags von 8 bis 12 Uhr sowie dienstags von 14 bis 18 Uhr. Alternativ gibt es die Pläne auf der Webseite der Gemeinde unter www.gessertshausen.de oder im bayerischen Bauleitplanungsportal.
Bürger, auch Kinder und Jugendliche, können in dieser Zeit Anregungen und Kritik an den Plänen äußern. Am besten schickt man diese per E-Mail an [email protected]. Wer seine Meinung nicht rechtzeitig einreicht, muss damit rechnen, dass seine Einwände bei der finalen Entscheidung nicht mehr berücksichtigt werden.
Da es sich um ein beschleunigtes Verfahren handelt, wird auf eine aufwendige Umweltprüfung verzichtet. Die Gemeinde geht davon aus, dass durch die Anpassungen keine großen Auswirkungen auf die Natur oder das Klima entstehen.