Gerabronn bietet kostenlose Beratung für Bauvorhaben
In Gerabronn (Landkreis Schwäbisch Hall, Baden-Württemberg) gibt es bis zum Jahr 2029 besondere Chancen auf Fördermittel. Die Stadt ist als Modellgemeinde für nachhaltige Strukturentwicklung anerkannt. Das bedeutet, dass private und kommunale Anträge im Programm „Ländlicher Raum“ (ELR) in allen Ortsteilen einen Vorrang bei der Vergabe haben.
Gefördert werden nicht nur Projekte im Ortskern, sondern auch Wohngebiete, die in den 1960er und 1970er Jahren entstanden sind. Das Angebot richtet sich an Menschen, die ihren Wohnraum umfassend modernisieren oder durch Aufstockungen neue Wohnungen schaffen wollen. Auch der Umbau von Scheunen oder Ställen zu Wohn- oder Gewerberäumen ist möglich. Wer in zentraler Lage ein Zwei- oder Mehrfamilienhaus in Holzbauweise bauen will, kann ebenfalls Unterstützung erhalten.
Zusätzlich werden Gründungen, Übernahmen oder Erweiterungen von Betrieben gefördert. Das gilt zum Beispiel für Bäcker, Metzger oder Praxen im Gesundheitsbereich. Generell geht es darum, mehr Wohn- und Gewerberaum in der Gemeinde zu schaffen.
Damit die Eigentümer bei den Anträgen nicht alleine sind, hat die Stadt die Klärle GmbH aus Weikersheim beauftragt. Die Firma berät die Bürger kostenlos und unverbindlich. Der nächste Termin für diese Beratung ist am Dienstag, den 18. August.
Wer Interesse an einem Gespräch oder an einem Förderantrag hat, soll sich an die Stadtverwaltung wenden. Ansprechpartnerin ist Frau Feuchter unter der Telefonnummer 07952/604-35 oder per E-Mail an stephanie.feuchter(@)gerabronn.de.
Aktuell können Anträge für den Spätsommer eingereicht werden. Wichtig ist dabei der Zeitplan: Das Ministerium entscheidet erst im Frühjahr 2027 über die Aufnahme in das Programm. Die Bauherren dürfen erst mit den Arbeiten beginnen, wenn der Bewilligungsbescheid schriftlich vorliegt. Die Umsetzung muss dann im selben Jahr starten, in dem die Zusage kam.
Quelle: Gerabronn – zur Originalmeldung