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Crailsheim kontrolliert E-Scooter-Fahrer in der Innenstadt

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Polizei und Ordnungsamt haben in der Goethestraße und am Rathaus E-Scooter-Fahrer angehalten. Grund sind die steigenden Unfallzahlen in der Stadt.

In Crailsheim (Baden-Württemberg) haben Beamte des Polizeireviers und Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes gemeinsam eine Kontrolle durchgeführt. Sie hielten E-Scooter-Fahrer in der Goethestraße und rund um das Rathaus an. Dabei ging es vor allem darum, die Fahrer über das richtige Verhalten im Straßenverkehr aufzuklären.

Die Stadt und die Polizei reagieren damit auf eine gefährliche Entwicklung. Immer mehr Menschen fahren rücksichtslos mit ihren Elektro-Rollern. Damit gefährden sie nicht nur Fußgänger und andere Autofahrer, sondern oft auch sich selbst. Die Zahlen belegen das: Im Jahr 2023 gab es in Crailsheim noch neun Unfälle mit Elektrokleinstfahrzeugen. Bis 2025 stieg diese Zahl bereits auf 16 an.

Besonders besorgniserregend ist die Schwere der Verletzungen. Während es im Vorjahr nur einen Schwerverletzten gab, waren es 2025 bereits vier Menschen. Auch die Zahl derer, die leichte Verletzungen davontrugen, ist deutlich gestiegen.

Die Einsatzkräfte erinnerten die Fahrer bei der Aktion an die wichtigsten Regeln: Wer E-Scooter fahren will, muss mindestens 14 Jahre alt sein und eine Haftpflichtversicherung haben. Gefahren werden darf nur auf Radwegen oder Straßen. Zudem darf nur eine Person auf einem Gerät stehen. Das Handyverbot und die Alkoholgrenze gelten auch für E-Scooter-Fahrer.

Die Ermittlungen zu den steigenden Unfallzahlen dauern an.

Quelle: Crailsheim – zur Originalmeldung

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