Gelsenkirchen: Polizei jagt Jugendkriminalität in Brennpunkten
Die Polizei Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen) war am Dienstag, den 11. August 2026, verstärkt in der Stadt unterwegs. Das Ziel war es, die Kriminalität unter Kindern und Jugendlichen in den bekannten Brennpunkten der Stadt zu bekämpfen. Dabei waren sowohl uniformierte Beamte als auch Zivilstreifen im Einsatz. Unterstützt wurden sie von der Diensthundestaffel.
Die Beamten kontrollierten viele Menschen und prüften bei über 80 Menschen die Identität. Ein Hund machte dabei eine wichtige Entdeckung: Hinter einer Parkbank spürte das Tier eine größere Menge Cannabis auf. Direkt daneben lag zudem Bargeld im höheren dreistelligen Bereich. Wegen der Kombination aus Drogen und Geld gehen die Ermittler davon aus, dass hier mit Betäubungsmitteln gehandelt wurde.
Neben dem Drogenfund gab es weitere Erfolge. Die Polizei konnte drei Menschen festnehmen, gegen die bereits Haftbefehle vorlagen. Zudem wurden Leute gegriffen, die eigentlich aus dem Land ausreisen mussten. Fünf Menschen mussten sich einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen, das heißt, es wurden Fingerabdrücke und Fotos gemacht.
Insgesamt leitete die Polizei vier Strafverfahren und drei Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten ein. Wer genau das Cannabis und das Geld hinter der Bank versteckt hat, ist noch nicht bekannt. Die Polizei will solche Aktionen in Zukunft öfter wiederholen, um die Jugendkriminalität in der Stadt zu drücken.
Die Ermittlungen zum Inhaber der Betäubungsmittel dauern an. Ob und inwieweit sich die Tatverdächtigen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.