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Gelsenkirchen: Neue Sicherheitsregeln für Fußballspiele

Vor dem Start der neuen Bundesliga-Saison gibt es in Gelsenkirchen neue Absprachen zwischen Polizei und Vereinen. Ziel ist ein sichereres Erlebnis im Stadion.

Die neue Bundesliga-Saison steht vor der Tür und damit kommen wieder zehntausende Fans nach Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen). Damit die Stimmung gut bleibt und es nicht zu Gewalt kommt, gibt es nun eine aktualisierte Vereinbarung. Diese nennt sich Stadionallianz. Das Konzept gibt es in Nordrhein-Westfalen bereits seit 2020, doch im Juli 2026 wurde die Zusammenarbeit noch einmal erweitert.

Der Grundgedanke ist einfach: Sicherheit ist eine Teamleistung. Vereine, die Landespolizei und die Bundespolizei sprechen sich frühzeitig ab. Dabei gibt es eine klare Aufteilung der Aufgaben. Die Vereine kümmern sich um die Sicherheit direkt im Stadion. Die Polizei ist hingegen für die Gefahrenabwehr und die Verfolgung von Straftaten zuständig.

Besonders wichtig sollen künftig die Einlasskontrollen sein. Die Sicherheitsleute an den Toren sollen strenger darauf achten, dass keine verbotenen Gegenstände oder Pyrotechnik ins Stadion gelangen. Wer regelmäßig Ärger macht, muss mit Stadionverboten rechnen. Die Polizei kann zudem Platzverweise aussprechen oder Bereiche komplett sperren.

Karsten Plenker vom Polizeipräsidium Gelsenkirchen erklärt, dass die Polizei die Emotionen der Fans nicht unterdrücken will. Es gehe nur darum, dass aus der Leidenschaft keine Gewalt wird. Wenn die Vereine und Sicherheitsdienste ihren Job gut machen, muss die Polizei weniger eingreifen.

Das wird man an den Spieltagen auch merken: Wenn die Lage ruhig ist, wird sich die Polizei im Umfeld des Stadions bewusst zurückhalten. Die Beamten werden weniger sichtbar sein, bleiben aber im Hintergrund bereit, falls es doch zu Problemen kommt. So hat die Polizei mehr Zeit für andere Aufgaben, wie zum Beispiel die Kriminalitätsbekämpfung oder die Verkehrssicherheit in der Stadt.

Ob die neuen Maßnahmen die Gewalt rund um die Stadien spürbar senken, wird sich im Verlauf der kommenden Saison zeigen.

Quelle: Polizei Gelsenkirchen – zur Originalmeldung

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