Gelsenkirchen: Großrazzia wegen versuchten Mords
In den frühen Morgenstunden am Mittwoch, den 19. August 2026, war in Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen) einiges los. Beamte der Kriminalpolizei rückten zeitgleich an verschiedenen Orten an. Sie durchsuchten insgesamt vier Gebäude.
Damit die Durchsuchungen reibungslos ablaufen, waren nicht nur die Ermittler vor Ort. Die Polizei setzte auch die Bereitschaftspolizei und Spezialeinheiten ein. Die Beamten suchten in den Objekten nach Beweisen für eine schwere Straftat.
Der Grund für den großen Einsatz liegt zwei Wochen zurück. Am 2. August 2026 kam es im Stadtteil Feldmark zu einem versuchten Tötungsdelikt. Seitdem arbeitet eine eigens eingerichtete Mordkommission an dem Fall. Die Staatsanwaltschaft Essen hatte beim Amtsgericht Essen die entsprechenden Beschlüsse für die Durchsuchungen beantragt, die das Gericht auch genehmigt hat.
Was die Beamten bei den Durchsuchungen genau gefunden haben, ist noch nicht bekannt. Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich die Beschuldigten strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.