Gelnhausen saniert Uferweg für mehr Sicherheit
In Gelnhausen (Main-Kinzig-Kreis, Hessen) ist die Sanierung des Uferwegs abgeschlossen. Auf einer Strecke von etwa 400 Metern wurde die Straße zwischen dem Parkplatz Bleiche und der Einmündung der Straße „Am Hallenbad“ komplett instandgesetzt. Vorher war der Belag in einem schlechten Zustand, es gab viele Risse und Ausbrüche im Asphalt.
Die Stadt hat das Straßenprofil ausgeglichen und die Decke erneuert. Das ist wichtig, damit kein Wasser mehr in die Risse läuft und die Straße im Winter durch Frost nicht noch mehr kaputtgeht. Außerdem wurde der Rand auf der Seite der Kinzig neu befestigt. Dort wurden Rasengittersteine verlegt. Autos, die dort parken, stehen nun fester auf dem Untergrund und ragen nicht mehr so weit in die Fahrbahn hinein. Das schafft mehr Platz für alle, vor allem für Radfahrer.
Doch damit ist die Arbeit noch nicht ganz fertig. In nächster Zeit soll zwischen dem Parkplatz Bleiche und der Rasensteg-Holzbrücke ein geschützter Fußgängerstreifen gebaut werden. Die Brücke ist eine wichtige Verbindung für viele Menschen, aber oft stellen Autofahrer ihre Wagen dort einfach unzulässig ab. Das soll künftig ein Ende haben.
Für den Schutz der Fußgänger plant die Stadt sogenannte Bike-Lane-Protektoren. Das sind robuste Schwellen auf der Straße mit flexiblen Pfosten aus Kunststoff. Diese grenzen den Gehweg deutlich ab. So können Autos den Bereich nicht mehr befahren oder zuparken, und die Passanten können sich sicherer bewegen.
Bürgermeister Christian Litzinger sieht darin einen Schritt zu einer fahrradfreundlichen Stadt. Nachdem bereits der Weg an der Clamecystraße ausgebaut wurde, will die Stadt nun das gesamte Netz erweitern. Das Ziel ist ein lückenloser Ausbau von Roth über die Flutmulde Nord, die Kernstadt und den Flugplatz bis nach Hailer und Meerholz.
Quelle: Gelnhausen – zur Originalmeldung