Bruchköbel baut Altkleider-Container im Stadtgebiet ab
In Bruchköbel (Main-Kinzig-Kreis, Hessen) gibt es bald deutlich weniger Altkleider-Container. Die Stadt hat mitgeteilt, dass die Behälter von gemeinnützigen Organisationen und gewerblichen Betrieben im gesamten Stadtgebiet bereits abgebaut wurden oder in Kürze verschwinden.
Der Grund für die Entscheidung ist der Zustand der abgegebenen Sachen. Seit letztem Jahr landen immer mehr minderwertige Textilien aus synthetischen Fasern in den Containern. Das macht das Geschäft für die Betreiber unrentabel. Zudem wurden die Behälter oft missbraucht: Viele Menschen warfen stark verschmutzte, zerschlissene oder kaputte Kleidung hinein. Sogar ganz normaler Restmüll landete in den Containern. Das führte dazu, dass die Behälter überquollen und der Müll in der Umgebung liegen blieb.
Wer noch tragbare und saubere Kleidung spenden möchte, hat weiterhin zwei Möglichkeiten. Es gibt noch Container beim DRK in der Hauptstraße 75 sowie beim Wertstoffhof in der Röntgenstraße.
Für kaputte Textilien gibt es eine klare Anweisung von Bürgermeisterin Sylvia Braun: Diese gehören in die Restmüll-Tonne. Alternativ können die Bürger graue Restmüll-Säcke im Bürgerbüro besorgen, diese befüllen und neben die Tonne stellen.
Die Stadt warnt zudem vor illegalen Entsorgungen. Wer Altkleider oder Müll einfach an Glascontainern, an Wald- und Feldwegen oder an anderen öffentlichen Plätzen ablädt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit Konsequenzen rechnen.
Quelle: Bruchköbel – zur Originalmeldung